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Energy Watch Group: IEA hat Solar- und Windkraft untergraben

von pm-energy

25. September 2015 | erstellt in nicht kategorisiert

World Energy Outlook: Irreführung durch die IEA? 23.09.2015: Die Lobby-Organisation Energy Watch Group und die finnische Lappeenranta University of Technology haben eine Studie vorgelegt, der zufolge die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem jährlichen World Energy Outlook (WEO) von 1994 bis 2014 »regelmäßig irreführende Prognosen zu Photovoltaik und Windenergie veröffentlicht hat«. Die Potenziale der erneuerbaren Energien seien »kontinuierlich unterschätzt« worden, während konventionelle Energiequellen »in nicht nachvollziehbarer Weise Bedeutung beigemessen« worden sei. Diese Kritik an der IEA, die von Vertretern der Erneuerbare-Energien-Branche seit Jahren immer wieder vorgebracht wird, soll die Studie belegen, indem sie unter anderem vergangene WEO-Prognosen mit den später real eingetretenen Entwicklungen vergleicht. Die IEA habe dabei durchgängig Zahlen veröffentlicht, die mit denjenigen von großen Energiekonzernen auf einer Linie lagen, aber weit von den Einschätzungen unabhängiger Experten entfernt waren. Im WEO seien über die Jahre strukturelle Fehler enthalten, so Christian Breyer, Professor für Solarökonomie an der Lappeenranta University und Hauptautor der Studie: »Aus wissenschaftlicher Sicht sind diese strukturellen Fehler unverständlich, aus gesellschaftlicher Sicht sind sie verantwortungslos.« Der Präsident der Energy Watch Group und frühere Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, zeichnet mit Verweis auf die große Relevanz des WEO bei politischen Entscheidungsträgern in aller Welt ein drastisches Bild von den Folgen: »Die falschen WEO Voraussagen führen zu hohen Investitionen in Fossil- und Nuklearenergie, behindern weltweit die Entwicklung von erneuerbaren Energien und untergraben den globalen Kampf gegen den Klimawandel«. Die Studie steht (in englischer Sprache) zum kostenlosen Download bereit. © PHOTON www.energywatchgroup.de energywatchgroup.org/wp-content/uploads/2015/09/EWG_WEO-Study_2015.pdf   Quelle: Photon Newsletter

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Studie: Weltweit 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2050 möglich

von pm-energy

23. September 2015 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Kosten senken, Neuigkeiten, news, Politik, Studie, Wärmeenergie, Windenergie, Windkraft, Wirtschaft

22.09.2015: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, der Weltrat für Windenergie (Global Wind Energy Council) und der europäische Solarunternehmensverband Solar Power Europe haben eine Studie zum möglichen Umbau der weltweiten Energieversorgung auf erneuerbare Ressourcen vorgelegt. Die Erstellung der Rechenmodelle übernahm das Institut für Technische Thermodynamik – Systemanalyse und Technikbewertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Studie »Energy Revolution« kommt zu dem Ergebnis, dass eine 100-prozentige Versorgung der gesamten Welt durch Erneuerbare ab 2050 technisch möglich und »finanziell attraktiv« sei. Die erforderliche Ausgaben – die Studie errechnet weltweit durchschnittlich eine Billion Dollar jährlich bis 2050 – werden demnach durch positive Effekte überkompensiert. Es würden jährlich 1,07 Billionen Dollar an Brennstoffkosten gespart und Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen: »Während die Zahl der Beschäftigten der globalen Energiebranche ohne beschleunigte Energiewende bis zum Jahr 2030 leicht auf 28 Millionen sinkt, würde die Branche bei einer Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare im gleichen Jahr 48 Millionen Menschen Arbeit geben«, heißt es in einer Greenpeace-Mitteilung zum Erscheinen der Studie. Deutschland könne insbesondere von einem wachsenden Weltmarkt für Windenergie profitieren. Die großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer vollständig erneuerbaren Energieversorgung liegen der Studie zufolge nicht im technischen oder ökonomischen, sondern im politischen Bereich. So erhielten die konventionellen Energien nach Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA) weltweit jährlich Subventionen und Zuwendungen von 550 Millionen Dollar – doppelt so viel wie erneuerbare Energien. Bedeutende technische Veränderungen seien allerdings im Wärme- und ganz besonders im Transportsektor nötig. Die Studie gibt es auf Englisch kostenlos als PDF. © PHOTON www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Climate-Reports/Energy-Revolution-2015/

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