Neuigkeiten mit dem Thema:: Neuigkeiten

Kontrollbehörde lobt Sicherheitsdesign des MyReserve

von pm-energy

23. Januar 2018 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, SOLARWATT

SOLARWATT bietet Ihnen das beste Sicherheitskonzept für Heimspeicher. Bei der Prüfung für die CE-Kennzeichnung des MyReserve wurde unser  Sicherheitsdesign von der deutschen Marktüberwachungsbehörde besonders hervorgehoben. Insbesondere die Vorgehensweise, Updates über einen speziellen Stick vom Installateur aufzuspielen, wurde positiv erwähnt. MyReserve kann deshalb anders als herkömmliche Heimspeicher nicht über das Internet angegriffen und gehackt werden. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über IT-Sicherheitslücken von Prozessoren zeigt sich, dass dieser Ansatz richtig ist. Denn alle Geräte mit Prozessoren und Interneteingang wie PCs, Smartphones oder eben Batteriespeicher sind jetzt angreifbar. Im Gegensatz dazu ist der MyReserve sicher. Quelle: Solarwatt-Newsletter

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Ihre Solaranlage einfach online planen

von pm-energy

15. Dezember 2017 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Kosten senken, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, pm-energy, Solarenergie

Reesdorf, 15.12.2017: Planen Sie Ihre Solaranlage einfach online.

Sie möchten eine erste Einschätzung ob sich eine Photovoltaikanlage auch für Sie rechnet?

Mit Freude verkünden wir, dass Sie ab sofort unser Werkzeug zur Grobplanung Ihrer Solarstromanlage auf unserer Homepage nutzen können. Nutzen Sie einfach unser Tool, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wählen Sie dazu "Quickplan Medium" aus. Wenn Sie mögen, sogar mit Wirtschaftlichkeitsprognose, mit Speicher oder ohne... Wählen Sie dazu "Quickplan Maximum" aus.

 Quickplan starten Sie hier.

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Solaroffensive Hamburg geht an den Start

von pm-energy

22. September 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, Solarenergie

Hamburg, 18. September 2017 Ein übergreifendes Bündnis forciert die Energiewende: Solaroffensive Hamburg geht an den Start Ein neues Bündnis treibt den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Hamburg voran. Im Fokus der Initiative „Solaroffensive Hamburg“ steht der Zubau von Photovoltaikanlagen zur Nutzung von Solarenergie. Bis 2020 sollen, so das erklärte Ziel, in der Hansestadt 5.000 zusätzliche Dachflächen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Hinter der Solaroffensive Hamburg steht ein breites Bündnis aus den Ökostromversorgern Greenpeace Energy, HAMBURG ENERGIE, LichtBlick und NATURSTROM sowie DZ-4, der Energiegenossenschaft ENH und weiteren Akteuren aus Handel, Handwerk, Mieter- und Verbraucherschutz sowie der Wohnungswirtschaft. Rückenwind verspricht sich die Solaroffensive Hamburg durch das neue Mieterstromgesetz, das Ende Juni vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Es ermöglicht Vermietern, Ökostrom aus eigenen Photovoltaikanlagen zu günstigen Konditionen an die Mieter liefern zu lassen. Die Vorteile: Vermieter erhalten Anreize, ihre Dachflächen mit Solarstromanlagen auszustatten, ihre Mieter direkt an der Energiewende zu beteiligen und die Energienebenkosten zu senken. Das deutschlandweite Potenzial ist groß: So schätzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dass bundesweit rund 3,8 Millionen Haushalte durch das neue Mieterstromgesetz profitieren können. Axel Gedaschko (Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.): „Die Hamburger Solaroffensive ist aus wohnungswirtschaftlicher Sicht zu begrüßen. Sie kann die Beseitigung der noch bestehenden Hemmnisse für Photovoltaikstrom von den Dächern der Mehrfamilienhäuser sehr unterstützen." Matthias Ederhof (Vorstand der Energienetz Hamburg eG): „Die Breite des Bündnisses zeigt, wie stark das Bedürfnis von Mietern und Vermietern an einem eigenen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz in Hamburg. Das Bündnis ist ein konkretes Angebot an alle Hamburger Mieter, Vermieter und Hausbesitzer, jetzt ihre Dächer mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.“ Jan-Peter Peters (Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg): „Es ist gut, dass sich neben Hauseigentümern nun auch Mieter aktiv am Ausbau der Photovoltaik beteiligen können. Rund jeder vierte Haushalt in Hamburg könnte von der Solaroffensive profitieren“ Nächste Veranstaltungen der Solaroffensive Hamburg im Rahmen der Hamburger Klimawoche: 28.9. Informationsveranstaltung des Bündnisses zu Mieterstromprojekten 30.9. & 1.10. gemeinsamer Informationsstand der Solaroffensive auf dem Themenpark beim Fernsehturm Informationen zu den Veranstaltungen unter klimawoche.de Quelle und weitere Informationen unter: solaroffensive-hamburg.de

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Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen Batteriespeicher

von pm-energy

12. September 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, Politik, Studie

Kommunaler Großspeicher: Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen Batteriespeicher

12.09.2017 von Hagen Lang Die Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen – mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein einen Batteriespeicher mit 12 MWh, von denen 8 MWh als Regelenergie vermarktet werden sollen, um. Mit der Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 1,68 Millionen Euro durch Energieminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) Ende August an den Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB), Frank Günther war das Projekt auf dem Weg, das den Versorgungsbetrieben Bordesholm den Einstieg in die Regelenergievermarktung ebnen soll. Einen finanziellen Beitrag in der Größenordnung der Landesmittel investieren die Versorgungsbetriebe selbst in den Batteriespeicher. Dieser soll auch der Grundlagenforschung dienen. »Dieses Pilotprojekt ist nicht nur ein Vorbild für andere Kommunen,  sondern auch eine wichtige Forschungsplattform für die  wissenschaftliche Arbeit an weiteren Lösungen auf der Basis  erneuerbarer Energien«, so der Landesminister. Die VBB planen den Bau eines Batteriespeichers mit einer Leistung von 8 Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von 12 Megawattstunden (MWh). Davon sollen 4,5 MW und 8 MWh als Regelenergie wirtschaftlich vermarktet werden, um Schwankungen in den Stromnetzen auszugleichen, die durch die vermehrte Einspeisung erneuerbarer Energien entstehen. »Diesen Teil des Speichers finanzieren wir komplett selbst und rechnen dadurch ab 2018 mit einer Umsatzsteigerung von knapp zehn Prozent auf etwa 17 Millionen. Euro«, sagte VBB-Geschäftsführer Günther. Die hundertprozentige Tochter der Gemeinde Bordesholm rechnet durch dieses Entwicklungsprojekt bis zum Jahr 2023 mit der Schaffung von drei neuen Arbeitsplätzen. Die Projektergebnisse stehen nach Abschluss des Förderprojektes Forschungseinrichtungen als Datenquelle für weitere Untersuchungen zur Verfügung. Quelle: http://www.smarterworld.de/smart-power/batterien/artikel/145509/?cid=NL

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Netzausfall im Allgäu getestet

von pm-energy

11. September 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, Solarenergie, Windkraft

In Wildpoldsried hat der Versorger absichtlich einen Teil des Verteilnetzes vom restlichen Netz getrennt und unterbrechungsfrei in den Inselbetrieb überführt. Das ist ausschließlich mit den am Netz angeschlossenen Ökostromanlagen und Speichersystemen gelungen.

In einem Versuch haben die Partner eines Forschungsprojekts im bayerischen Wildpoldsried den Netzausfall getestet. Es ist das erst Mal, dass ein solcher Versuch außerhalb des Labors stattfindet. Konkret wurde ein Teil des Niederspannungsnetzes von Allgäu Netz abgetrennt und bewusst stromlos gelegt. Damit haben die Projektpartner eine Netzstörung und einen sogenannten Black-out simuliert. Nachdem der Netzteil abgekoppelt war, wurde er ausschließlich mit Ökostromanlagen und Speichern wieder neu gestartet. Nachdem der Schwarzstart erfolgreich gelungen ist, konnte das Netz mit den angeschlossenen Erzeugungs- und Speicheranlagen wieder vollkommen stabilisiert und als Inselnetz weiterbetrieben werden.

Stromkunden ohne Unterbrechung weiter versorgt

Die Besonderheit: Die am betroffenen Teil des Netzes angeschlossenen Haushalte wurden vorher nicht getrennt. Der Schwarzstart ging so schnell, dass die Stromkunden von der Abkopplung des Netzteils nichts mitbekommen haben. Auf diese Weise haben die Projektpartner gezeigt, dass die Stromversorgung in Wildpoldsried als Inselnetz betrieben werden kann, wenn das Hauptnetz ausfällt. Sie haben auch bewiesen, dass sich der Übergang in den Inselnetzbetrieb nahezu unterbrechungsfrei realisieren lässt.

Versorgungssicherheit gewährleisten

Das Ergebnis sei ein wichtiger Meilenstein, betont Michael Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerke. „Es zeigt uns, dass Microgrids künftig helfen werden, eine stabile und sichere Stromversorgung im Netz zu ermöglichen“, sagt er. Der regionale Stromversorger ist zusammen mit Siemens, Allgäu Netz, der RWTH Aachen, der Hochschule Kempten und dem Kemptener IT-Unternehmen Idkom an dem Projekt beteiligt. Damit wollen sie zeigen, dass solche Inselnetze die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten können, wenn mehr volatile Erzeuger wie Photovoltaikanlagen ans Netz angeschlossen sind. Sie können aber auch im Zweifelsfall Netzausfälle abfangen, die zum Beispiel durch Unwetter verursacht werden. (su) Quelle: Photovoltaik Newsletter:  https://www.photovoltaik.eu/gentner.dll?DID=A17FAC86A3C2D06DA16C6DC88A2E7FBEDB5FF8076F0FB69C34CA40B569981E76E6B5144AA9269467&UIT=TkxfSURFTlQ9MTEwNDcyXzIwMTdfMDlfMDdfMTFfMjNfNDAmTkxfTUlEPTExMDQ3Mg&AID=781044&MID=110949&UID=ADADD7A1E57655ACDACAA2D157E8B4CA565B2D03EABCE314

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Reformiertes Energielabel sorgt seit August für Verwirrung

von pm-energy

30. August 2017 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Kosten senken, Neuigkeiten, Politik

Das EU-Energielabel informiert Verbraucher beim Kauf über den Energieverbrauch von Geräten. Allerdings stößt die derzeitige Kennzeichnung an ihre Grenzen.

Reformiertes Energielabel sorgt seit August für Verwirrung
Bekanntheit und Einfluss sind groß: So erkennen bei Umfragen rund 95 Prozent das europäische Energielabel, bei 84 Prozent beeinflusst es die Kaufentscheidung von Haushaltgeräten. Allerdings hat die derzeitige Kennzeichnung mit der besten Energieeffizienzklasse A+++ ihre Grenzen erreicht. Beispielsweise sind bei Waschmaschinen schon gut drei Viertel der angebotenen Modelle in der besten Klasse A+++ (Abfrage Online-Geräteberater bei www.hausgeraete-plus.de). Von den eigentlich sieben Klassen dürfen aufgrund von Ökodesign-Mindestanforderungen überhaupt nur noch die drei besten Klassenneu in den Handel gebracht werden. Damit ist von einer Lenkungswirkung für Verbraucher und einem Anreiz für Hersteller, effizientere Geräte zu entwickeln, nicht mehr viel übrig geblieben.

A+++, A++ und A+ verschwinden

Daher hat die Europäische Union das Energielabel reformiert: Am 1. August 2017 ist die neue Rahmenverordnung in Kraft getreten. Auffälligste Änderung: Die „Plus“-Klassen verschwindenzukünftig, alle Energielabel reichen einheitlich von Energieeffizienzklasse A bis G.

A und B bleiben zunächst frei

Um Platz für technischen Fortschritt zu lassen, sollen anfangs die Klassen A und B frei bleiben. Die Vereinheitlichung der Skala ist zwar generell positiv für die Verbraucherinformation zu sehen, dafür aber erklärungsbedürftig. Denn zukünftig sollen die Kunden C- oder D-Geräte kaufen, während sie bislang an A+, A++, A+++ gewöhnt sind. „Die aktuell verfügbaren Bestgeräte werden quasi auf dem Papier abqualifiziert. Der Kunde, der ein Bestgerät kauft, muss dann mit der Klasse C vorlieb nehmen - weil es zunächst noch gar kein A- oder B-Gerät geben soll“, so Dr. Jan Witt, Geschäftsführer der HEA-Fachgemeinschaft. Über lange Jahre werden zudem Geräte mit altem und neuem Energielabel parallel angebotenwerden. „Um Verwirrung zu vermeiden, muss deshalb verdeutlicht werden, dass neue, energieeffiziente Geräte mit neuem Label trotz niedrigerer Energieeffizienzklasse sparsamer sind als Geräte mit altem Label“, so Witt. Weitere Informationen gibt es unter www.hea.de.

Fristen für die Umstellung

Alle 16 bereits existierenden Energielabel werden in den nächsten Jahren auf die Klassen A bis G umgestellt. Besonders schnell gehen soll es bei Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Fernsehern sowie elektrischen Lampen und Leuchten. Ziel ist, dass Ende 2019 diese Geräte auch tatsächlich mit dem neuen Label A bis G in den Geschäften stehen. Dagegen bekommen z. B. Heizungen und Warmwasserbereiter frühestens 2026 das neue Energielabel. Quelle: https://www.haustec.de/management/reformiertes-energielabel-sorgt-seit-august-fuer-verwirrung?utm_campaign=NL20170829&utm_medium=newsletter&utm_source=haustec&utm_term=Reformiertes+Energielabel+sorgt+seit+August+f%C3%BCr+Verwirrung

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CO2-Emissionen steigen im ersten Halbjahr

von pm-energy

8. August 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Neuigkeiten, news, Politik, Studie

Anstatt zu sinken, erhöhte sich der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland im ersten Halbjahr 2017, wie die Think Tanks Agora Energiewende und Verkehrswende berechnet haben. Aus einer Quelle gingen die Emissionen besonders hoch.
Mineralöl führt die Negativ-Liste an: Die im Verkehr verursachten Treibhausgase kletterten im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 4,6 Millionen Tonnen, wie die beiden Think Tanks Agora Energiewende und Verkehrswende errechnet haben. Diesel verzeichnete ein Absatzplus von 6,5 Prozent, bei Benzin waren es 2,5 Prozent und bei Flugbenzin fast 8 Prozent mehr. „Das zeigt, wie wichtig es ist, endlich auch Klimaschutzpolitik im Verkehr entschlossen zu betreiben“, sagt Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende. „Wenn eine umfassende Verkehrswende kein Schwerpunkt in der nächsten Legislaturperiode wird, lassen sich Deutschlands ambitionierte Klimaschutzziele nicht erreichen.“

Unterm Strich stieg der energiebedingte Ausstoß von Kohlendioxid in den ersten sechs Monaten des Jahres um knapp 5 Millionen auf 428 Millionen Tonnen – ein Plus von 1,2 Prozent. Die Denkfabriken, hinter denen die Stiftung Mercator und der European Climate Foundation stehen. erwarten, dass die Emissionen auch übers gesamte Jahr steigen werden.
Klimaziel rückt weiter in die Ferne Damit rückt das Klimaziel, das Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kürzlich bekräftigt hat, weiter in die Ferne. Es sieht eine Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2020 um 40 Prozent gegenüber den Werten von 1990 vor. Im vergangenen Jahr waren jedoch erst 27,6 Prozent erreicht. „Die Lücke zum Klimaschutzziel von minus 40 Prozent wird nicht kleiner, sondern bleibt bei rund 150 Millionen Tonnen“, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Um die Werte doch noch zu erreichen, fordert er „unmittelbar nach der Bundestagswahl“ ein „Sofortprogramm Klimaschutz, das für Strom, Wärme und Verkehr schnell wirkende Maßnahmen enthält“. Aus Erdgas wurden den Agora-Berechnungen zufolge im ersten Halbjahr 2,9 Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestoßen, aus Braunkohle lag das Plus bei 2,3 Millionen Tonnen. Die Emissionen aus der Nutzung von Steinkohle sanken hingegen um 5,1 Millionen Tonnen. Für den Anstieg des Mineralöls machen die Denkfabriken allein den höheren Verbrauch von Benzin, Diesel und Kerosin verantwortlich. Der Absatz von Heizöl hingegen sei im ersten Halbjahr sogar leicht gesunken – trotz der kälteren Witterung. Die Änderungen beim Verbrauch von Braunkohle, Steinkohle und Erdgas sind laut Agora vor allem auf die Entwicklungen am Strommarkt zurückzuführen: So hätten die Erneuerbaren Energien deutlich zugelegt, ebenso die Nutzung von Gas in Kraftwerken, insbesondere KWK-Anlagen. Dies ging zu Lasten der Steinkohle – hier wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres auch einige Steinkohlekraftwerke stillgelegt.
Jutta Maier
Quelle: BizzEnergy, 07.08.2017

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Erneuerbare erreichen 12,6 Prozent Anteil am Primärenergieverbrauch 2016

von pm-energy

13. März 2017 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Neuigkeiten, Studie

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2016 um 1,1 Prozent gestiegen, die CO2-Emissionen legten dagegen nur um 0,7 Prozent zu. Ein Grund ist der rückläufige Anteil von Kohle und Kernkraft an der deutschen Energieerzeugung.

Der Energieverbrauch in Deutschland legte nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent auf 13.383 Petajoule zu. Der Anstieg sei unter anderem durch die kältere Witterung, den Schalttag, die anhaltende positive wirtschaftliche Entwicklung und das Bevölkerungswachstum zurückzuführen, hieß es am Donnerstag. Die energiebedingten CO2-Emissionen hätten sich mit 0,7 Prozent weniger stark erhöht. Dies dürfte daran liegen, dass Verbrauchsrückgänge bei Stein- und Braunkohle zu verzeichnen gewesen sein. Zuwächse habe es hingegen bei Erdgas, Mineralöl und erneuerbaren Energien gegeben. Nach Berechnungen der AG Energiebilanzen stieg der Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch in Deutschland um 0,2 auf 12,6 Prozent im vergangenen Jahr. Damit lagen sie vor der Steinkohle (12,2 Prozent), Braunkohle (11,4 Prozent) und deutlich vor der Kernenergie (7,6 Prozent), die allesamt gegenüber 2015 rückläufig waren. Mit 34 Prozent konstant blieb der Statistik zufolge der Anteil von Mineralöl mit 34 Prozent. Von 20,9 auf 22,6 Prozent stieg hingegen der Anteil des Erdgases. Die AG Energiebilanzen bezeichnet den Energiemix in Deutschland als ausgewogen. Die erneuerbaren Energien hätten ihren Beitrag 2016 um 2,8 Prozent auf 1689 Petajoule bei der Energiebilanz erhöhen können. Vor allem die Wasserkraft legt mit knapp elf Prozent deutlich zu im Jahresvergleich, wie es weiter hieß. Die Biomasse habe ein Plus von 3,9 Prozent verzeichnet. Der Beitrag von Photovoltaik und Solarthermie sei hingegen um 1,2 Prozent gesunken. Windkraft an Land und auf See habe sogar 2,3 Prozent weniger beigetragen. Die inländische Energiegewinnung sei im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 3978 Petajoule gesunken, hieß es weiter. Die Erneuerbaren hätten hierbei den Beitrag weiter erhöht, gleichzeitig habe es aber Rückgänge bei der Forderung von Steinkohle und Erdgas in Deutschland gegeben. Mehr als 80 Prozent der heimischen Energiegewinnung entfielen auf Erneuerbare und Braunkohle. (Sandra Enkhardt) Quelle: PV-Magazine Newsletter, 02.03.2017 Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/erneuerbare-erreichen-12-6-prozent-anteil-am-primrenergieverbrauch-2016_100026019/#ixzz4bEQvwbPG

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Solarstrom für Gewerbebetriebe wieder attraktiv

von pm-energy

6. Januar 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Kosten senken, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, Solarenergie, Wirtschaft

EEG 2017: Für eine Vielzahl an Gewerbebetrieben lohnt es sich wieder, in die Errichtung einer eigenen Solarstromanlage zu investieren. Das trifft auch auf Eigenheimbesitzer zu.

Mit Inkrafttreten des EEG 2017 zum Jahresbeginn wird zwar die Förderung großer Photovoltaikanlagen nur noch über Auktionen vergeben. Der überwiegende Teil privater und gewerblicher Investoren ist davon jedoch nicht betroffen. Für sie wird die Anschaffung eines eigenen Solar- und Speichersystems 2017 zum Teil sogar noch attraktiver, teilt der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) mit. Nur Solaranlagen mit einer Größe ab 750 Kilowatt - im eher industriellen Maßstab - sind von der neuen gesetzlichen Regelung betroffen und müssen künftig in eine Ausschreibung.

Errichtung eines Solar- und Speichersystems prüfen

"Während die Stromtarife in den letzten Jahren schmerzlich gestiegen sind, haben gesunkene Anschaffungs- und Finanzierungskosten bei der Photovoltaik dazu geführt, dass sich die Sonnenstromernte vom eigenen Dach in der Regel bereits nach wenigen Jahren bezahlt macht. Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach ist oft nur noch halb so teuer wie vom Stromversorger," erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Der Verband empfiehlt Besitzern unverschatteter Dachflächen deshalb, in den nächsten Wochen die Errichtung eines neuen Solar- und Speichersystems ernsthaft zu prüfen. Nach Angaben des BSW-Solar ist die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen auf Gebäuden in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Die Interessenvertretung der Solar- und Speicheranbieter ist zuversichtlich, dass sich dieser Trend 2017 verstärken wird. Auch die Nachfrage nach Solarstromspeichern werde weiter anziehen.

Solarstrom auch in den Abendstunden nutzen

Bald jede zweite neue Solarstromanlage wurde nach BSW-Angaben im letzten Jahr bereits zusammen mit einem stationären Batteriespeicher installiert. Heimspeicher ermöglichen es, selbst erzeugten Solarstrom auch in den Abendstunden zu nutzen und je nach Nutzerprofil und Anlagenauslegung die solare Selbstversorgungsquote auf 60 Prozent und mehr zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Nach Verbandsangaben sind inzwischen bereits 1,6 Millionen Solarstromanlagen und über 50.000 stationäre Solarstromspeicher in Deutschland in Betrieb. Solarstrom, der nicht vor Ort benötigt und nicht gespeichert wird, fließt ins öffentliche Netz und wird Eigenheimbesitzern mit aktuell gut zwölf Cent pro Kilowattstunde vergütet. Auch nach dem EEG 2017 wird dieser Tarif für die nächsten 20 Jahre garantiert. Für größere Solarstromanlagen sind die Vergütungssätze etwas niedriger, da die Anschaffungskosten mit zunehmender Anlagengröße sinken. Weitere Informationen gibt es unter www.solarwirtschaft.de.

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IRENA: Fast 2,8 Millionen Menschen arbeiten in Solarbranche weltweit

von pm-energy

26. Mai 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, Studie, Wirtschaft

Insgesamt gab es 2015 weltweit 8,1 Millionen Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien. Nach Angaben von IRENA bietet die Photovoltaik dabei die meisten Arbeitsplätze. Weltweit arbeiteten mehr als 8,1 Millionen Menschen in der Erneuerbaren-Energien-Branche im Jahr 2015. Dies sei ein Anstieg um fünf Prozent gewesen, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht „Renewable Energy and Jobs – Annual Review 2016“ der International Renewable Energy Agency (IRENA). Der größte Arbeitgeber unter den Erneuerbaren ist dabei der Photovoltaik-Sektor. In diesem Bereich gab es der Studie zufolge knapp 2,8 Millionen Arbeitsplätze, ein Zuwachs um elf Prozent gegenüber der letzten Zählung. Dabei habe sich die Zahl der Jobs in Japan und den USA erhöht. In China sei sie etwa gleich geblieben, während sie in den EU-Ländern rückläufig gewesen sei, heißt es in der Studie. „Das anhaltende Jobwachstum im erneuerbaren Energiesektor ist bedeutend, weil es im Kontrast zum Trend des Energiesektors insgesamt steht“, erklärte IRENA-Generaldirektor Adnan Amin. Der Anstieg sei getrieben durch die sinkenden Technologiekosten und die politischen Rahmenbedingungen. IRENA geht davon aus, dass der Trend weiter anhalten wird, sofern die Länder ihre Klimaziele von Paris erreichen wollen. Bis 2030 erwartet die Organisation einen Anstieg der weltweiten Jobs auf mehr als 24 Millionen. Weltweit die meisten Arbeitsplätze im Erneuerbaren-Sektor gibt es nach der IRENA-Veröffentlichung mit 3,5 Millionen in China. Auch in den USA sei die Zahl der Beschäftigten seit dem vergangenen Jahr um sechs Prozent gestiegen. Nach Angaben der IRENA gibt es die meisten Jobs nach China in Brasilien, den USA, Indien, Japan und Deutschland. Nach der Photovoltaik seien Biokraftstoffe mit 1,7 Millionen Jobs der zweitgrößte Arbeitgeber unter den Erneuerbaren gefolgt von der Windkraft mit 1,1 Millionen Arbeitsplätzen. Insgesamt gebe es im Bereich der Erneuerbaren eine größeren Anteil beschäftigter Frauen als im gesamten Energiebereich. Aus der Studie geht hervor, dass Deutschland mit 355.000 Jobs der größte Arbeitgeber bei Erneuerbaren geblieben sei. Es biete damit fast so viele Arbeitsplätze wie Frankreich, Großbritannien und Italien zusammen. Insgesamt sei die Entwicklung in der gesamten EU im vierten Jahr in Folge aber rückläufig gewesen. Die letzten verfügbaren Zahlen stammten dabei aus dem Jahr 2014 mit 1,17 Millionen Jobs. (Sandra Enkhardt) Quelle: PV-Magazine Newsletter: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/#ixzz49kTgc1Bw  

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