Energieverbrauch in Deutschland 2014 um 4,7 Prozent gesunken

von pm-energy

18. März 2015 | erstellt in Erneuerbare Energien

Der Primärenergieverbrauch (Strom, Wärme, Kraftstoff) in Deutschland betrug im Jahr 2014 insgesamt 13.077 Petajoule (PJ) und damit 4,7 Prozent weniger als 2013 (13.723 PJ).

Die erneuerbaren Energien deckten davon 1.453 PJ. Dies bedeutet einen Anteil von 11,1 Prozent (2013: 10,5 Prozent). Dies geht aus den jüngsten Statistiken der AG Energiebilanzen hervor. Bei der Bruttostromerzeugung liegen die erneuerbaren Energien mit 26,2 Prozent erstmals vorn und haben damit Braunkohle (25,4 Prozent) knapp überholt. Drittgrößte Stromquelle ist Steinkohle (17,8 Prozent), Kernenergie belegt Platz vier (15,8 Prozent).. Den Hauptanteil am Verbrauch hatte weiterhin Mineralöl mit 35 Prozent (33,8 Prozent), gefolgt von Erdgas mit 20,5 Prozent (22,3 Prozent), Steinkohle und Braunkohle. Kernenergie hat mit 8,1 Prozent (2013: 7,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahr relativ zwar leicht zugelegt, absolut mit 1.059 PJ aber 0,1 Prozent weniger produziert als 2013 (1.061 PJ) und deutlich weniger als erneuerbare Energien. Betrachtet man die inländische Energiegewinnung, liegt Braunkohle mit einem Anteil von 41,7 Prozent an der Spitze, dicht gefolgt von 37,4 Prozent durch erneuerbare Energien. Mineralöl hat nur einen Anteil von 2,7 Prozent, da Deutschland bekanntermaßen kaum Ölvorkommen hat.
© PHOTON

www.ag-energiebilanzen.de

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