Eurosolar: EEG 2014 hat Energiewende »ausgebremst«

von pm-energy

17. Januar 2015 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien

Die deutsche Sektion der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar zieht eine kritische Bilanz des Jahres 2014 und widerspricht hierbei explizit einer am 07. Januar 2015 veröffentlichten Analyse der Agora Energiewende.

Die Eurosolar-Vorstandsmitglieder Axel Berg, Stephan Grüger und Fabio Longo erklärten, die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes habe die Energiewende »schwer ausgebremst«. Zur Begründung verweisen sie auf den gegenüber 2013 nochmals dramatisch rückläufigen Zubau von Solarstromanlagen, den »völligen Zusammenbruch« bei Biogas und eine nur scheinbar positive Entwicklung bei Windkraft: Die Steigerung des Zubaus von drei auf 3,35 Gigawatt werde durch den auch hier eingeführten »atmenden Deckel« zu einer Abwärtsspirale bei der Einspeisevergütung führen. Dieser Mechanismus habe schon bei der Solarenergie zum Markteinbruch geführt. Es sei vor diesem Hintergrund »der blanke Hohn«, wenn Agora »nun eine Trendwende bei der Energiewende heraufbeschwört, weil im Jahr 2014 das Allzeithoch der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien erreicht wurde«. Dies sei nämlich ausschließlich auf das frühere EEG zurückzuführen, die neue Fassung des Gesetzes sei eine »Energiewende-Bremse«.

© PHOTON

http://www.eurosolar.org

   Zurück zur Übersicht
Themen:

Comments are closed.

Unser Heizungsnotdienst ist für Sie
24 Stunden 7 Tage
in der Woche erreichbar.



0152 / 538 66 784