Forschung: »Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom«

von pm-energy

20. Juni 2015 | erstellt in Energiewende, Solarenergie, Wärmeenergie, Windenergie

Damit die Verbraucher zuverlässig mit Strom versorgt werden können, müssen Frequenz und Spannung im Netz stabil bleiben.

Allerdings liefern Windenergie und Solaranlagen nur unregelmäßig elektrische Energie. In einem Forschungsprojekt wiesen Wissenschaftler nach, dass erneuerbare Energien auch so genannte Systemdienstleistungen übernehmen können. Diese stützen das Stromnetz. »Besteht die Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie, reduziert sich die Trägheit des Netzes«, heißt es in einer Mitteilung. Technisch seien »Windenergie- und Solaranlagen so schnell, dass sie dies ausgleichen können«. Die Leistungselektronik von Photovoltaikanlagen könne Primärregelleistung in einigen Millisekunden bereitstellen. Die Wissenschaftler haben eine Regelung für den Einsatz erneuerbarer Energien entworfen, mit der sie die Spannung unabhängig von der Jahreszeit innerhalb eines vorgegebenen Spannungsbandes halten können. Das Forschungsvorhaben »Kombikraftwerk 2« wurde unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik durchgeführt. Ein vierseitiges PDF zum Forschungsprojekt mit dem Titel »Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom« gibt es kostenlos unter »www.bine.info« (Pfad: Presse).
© PHOTON

www.bine.info

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