pm-energy | Wärmeenergie

Ob Neubau oder Altbau, sprechen Sie uns für Heizungs- und Sanitärarbeiten an. Bei uns erhalten Sie von der Gasheizung, innovativen Wärmepumpen bis zum tollen neuen Bad alles aus einer Hand.

Wärmeenergie spielt bei den heutigen Energiekosten für Ihr Wohn- oder Geschäftshaus eine große Rolle.

Wir warten jede Art von Heizungsanlage. Wir installieren Gas- und Holz(pellet)heizungen sowie Wärmepumpen. Auch Arbeiten am gesamten Heizungssystem von der Verrohrung über Heizkörpertausch oder das Verlegen von Fußbodenheizungen führen wir gern für Sie aus. Abgerundet wird unser Angebot in diesem Segment mit Arbeiten im Sanitärbereich. Sparen Sie direkt Energie mit einer Hocheffizienzpumpe oder dem hydraulischen Abgleich.

Die pm-energy GmbH ist Ihr Fachbetrieb für Systemlösungen im Bereich Energieversorgung. Unsere Experten bewerten Ihr Objekt und errechnen für Sie die effizienteste Art der Energieversorgung. Sie finden bei uns immer den richtigen Ansprechpartner von der Erstberatung bis zur Wartung der fertigen Anlage.

pm-energy | KWB Easyfire Pelletheizung

Wärme aus Holz

Jeder vierte Haushalt nutzt Holz zum Heizen.

Als Teil der Energiewende wird regenerative Energie aus dem Wald immer wichtiger. Der Ersatz von fossilen Energien durch Holz spart jährlich rund 30 Millionen Tonnen CO2 ein.

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Mehr als jeder vierte deutsche Haushalt nutzt Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel zum Heizen. Hierzulande gibt es etwa 14 Millionen Einzelraumfeuerstätten, überwiegend Kaminöfen und Kachelöfen, sowie über eine Million Holzzentralheizungen. Insgesamt machen erneuerbare Energieträger rund 10 Prozent der Wärmeversorgung in Deutschland aus (Quelle der Zahlen: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe)

Holz ist einer der bedeutsamsten nachwachsenden Rohstoffe: Über 70 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien in Deutschland werden mit Holz erzeugt. Auch bei der Betrachtung der gesamten Energieerzeugung ist der Einsatz von Holz von entscheidender Bedeutung: Zusammen mit der Erzeugung von Strom in Biomasseheizkraftwerken ist der Energieträger Holz für rund 35 Prozent der gesamten erneuerbaren Energieerzeugung verantwortlich; dahinter folgt die Windkraft mit knapp 17 Prozent. Der Anteil von Holz an der gesamten Endenergieversorgung in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren auf etwa vier Prozent verdoppelt.

Der inländische Verbrauch von Holzrohstoffen beträgt derzeit rund 135 Millionen Kubikmeter (m3) pro Jahr. Davon wird etwa die Hälfte energetisch genutzt. Darunter sind die Haushalte mit rund 34 Millionen m3 pro Jahr die bedeutendsten Nachfrager (v.a. Scheitholz). Energieholz stammt nicht nur aus dem Wald, sondern auch aus Holzresten und Holzabfällen sowie aus Garten- und Landschaftspflegeholz. Durch die in der Biomasse gespeicherte Energie ist Holz ein besonders hochwertiger Energieträger, da Holz unabhängig von äußeren Bedingungen wie Licht- und Windverhältnissen eingesetzt werden kann.

Nachhaltige Wärme

Wärme aus Holz ist nicht nur gemütlich und angenehm fürs Raumklima. Holz ist auch nachhaltig: Bei seiner Verbrennung wird nicht mehr klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt, als beim Pflanzenwachstum vorher gebunden wurde. So spart der Ersatz von fossilen Energien durch Holz jährlich rund 30 Millionen Tonnen CO2 ein. Das Holz muss ausreichend gelagert und trocken sein.

Beim Kauf von Holzprodukten bescheinigen Siegel wie FSC (Forest Stewardship Council) und PEFC (Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen) den Verbrauchern eine Herkunft der Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft. In Deutschland arbeitet die Forstwirtschaft übrigens seit 300 Jahren nachhaltig: Dabei wird – unter gleichzeitiger Beachtung ökologischer und gesellschaftlicher Anforderungen an den Wald – nicht mehr Holz entnommen, als im selben Zeitraum wieder nachwächst. Holz aus der Region hat daher einen doppelten Vorteil. Es ist nachhaltig erzeugt und hat wenig Energie für den Transport verbraucht.

Womit das Feuer entfacht wird

Holzpellets

Holzpellets sind in der Regel ohne zusätzliche Bindemittel aus Restholz gepresste Holzbrennstoffe. Die Pellets zeichnen sich durch hohe Energiedichte, geringes Lagervolumen und einen guten Heizwert aus: Ein Kilogramm entspricht etwa dem Heizwert eines halben Liter Heizöls. Pelletöfen und -kessel sind mittlerweile so ausgereift, dass sie Wirkungsgrade von über 95 Prozent erreichen. Mit den seit einigen Jahren bei einigen Herstellern erhältlichen Pelletbrennwertkesseln werden sogar noch höhere Wirkungsgrade erreicht. Pelletheizungen zeichnen sich zudem durch sehr geringe Emissionen aus. Einen entscheidenden Beitrag hierzu leistet eine gleichbleibende Pelletqualität, die vor allem durch internationale Standardisierung und Zertifizierung unterstützt wird (aktuell: „ENplus“ gemäß EU-Norm EN 14961-2). Bis Ende 2014 wird der Bestand an Pelletheizungen in Deutschland auf rund 370.000 Anlagen anwachsen.

Holzbriketts

Holzbriketts werden ebenfalls durch pressen von Holzresten hergestellt. Sie haben eine gleichmäßig hohe Dichte und einen einheitlichen Querschnitt, oft auch eine einheitliche Länge. Sie werden im Handel in handlichen Packungsgrößen angeboten. Sie haben aufgrund des geringen Wassergehaltes einen besseren Heizwert als Scheitholz und lassen sich besonders raumsparend stapeln. Holzbriketts können in allen gängigen Scheitholz-, Kachel- und Kaminöfen als Hauptbrennstoff verwendet werden. Auf Grund ihrer hohen Energiedichte halten sie die Glut über einen längeren Zeitraum.

Hackschnitzel

Bei Hackschnitzeln handelt es sich um Holzchips, die in unterschiedlichen Größen und Qualitäten angeboten werden. Sie werden meist aus Waldrestholz hergestellt, aber auch aus Sägeresten und Recyclingholz. Sie kommen vorwiegend in größeren Feuerungsanlagen, Holzheizwerken und Biomasseheizkraftwerken zum Einsatz. So ermöglichen Holzhackschnitzel über Nah- und Fernwärmenetze bereits die gezielte Wärmeversorgung in Dörfern und Städten. Kleinere Hackschnitzelheizungen mit Leistungen ab etwa 25 Kilowatt (kW) kommen überwiegend in land- und forstwirtschaftlichen oder gewerblichen Betriebe zum Einsatz, die die Hackschnitzel oft auch selbst aus den im Betrieb verfügbaren Holzresten herstellen.

Scheitholz

Scheitholz ist der bislang bedeutendste Holzbrennstoff, weil es durch die Brennholznutzer vielfach selbst aufgearbeitet werden kann. Bei Forstverwaltungen und Waldbesitzern vor Ort können sich interessierte Selbstwerber Flächen zuweisen lassen, auf denen das Brennholz durch Eigenleistung aufbereitet und aus dem Wald transportiert werden kann. Alternativ kaufen sie das bereits aufbereitete Holz an der Waldstraße und schneiden es dann auf Ofenlänge. Dabei ist zu beachten, dass die Selbstwerber insbesondere im öffentlichen Wald sowie in PEFC- oder FSC-zertifizierten Wäldern einen entsprechenden Motorsägenlehrgang und geeignete Schutzkleidung nachweisen müssen.

Kamin- und Kachelöfen sowie Holzheizkessel erzeugen den größten Teil der erneuerbaren Wärme in Deutschland. Beim Kauf dieser Anlagen sollte mit Blick auf verschärfte Emissionsgrenzwerte (1. Bundes-Immissionsschutzverordnung) unbedingt auf effiziente Verbrennungstechnik und geringen Schadstoffausstoß (u.a. Kohlenmonoxid, Staub) geachtet werden. Hinweise dazu bietet die Broschüre „Heizen mit Holz – so geht´s richtig“ und die Internetseite: www.mediathek.fnr.de

Aller guten Dinge sind 4 und Wir

Ihr Vorteil

Wir sind mit dem Installateur- und Heizungsbauerhandwerk in der Handwerksrolle eingetragen.
Wir planen individuell und innovativ. Fragen Sie uns.

In Deutschland waren 2013 über

Pelletheizungen installiert

Quelle: statista

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pelltes und Biomasse - Fachbetrieb

Fragen & Antworten


Woraus werden Pellets hergestellt?
Als Sägenebenprodukte (SNP) werden in der holzverarbeitenden Industrie alle Holzreste bezeichnet, die beim Einschnitt und der Verarbeitung von Sägerundholz in Sägereien entstehen. Beim Einschnitt von Rundhölzern fallen bis zu 40 Prozent des Stammes als Sägenebenprodukte an (Späne und Hackschnitzel). Nur 60 Prozent können als Schnittware wie Bretter und Kanthölzer verwendet werden. Sägenebenprodukte sind Späne, Hackschnitzel, Hobelspäne und Schwarten. Sie werden zur Herstellung von Holzpellets genutzt.

Gibt es genug Pellets bzw. geht uns irgendwann der Wald aus?
Deutschland hat das größte Holzvorkommen Europas. Neuen Studien zufolge liegt der deutsche Holzvorrat bei rund 3,6 Milliarden Kubikmetern. In den vergangenen drei Jahren ist die Waldfläche in Deutschland um 0,8 Prozent gewachsen. Mit 107.349 km2 macht Wald zurzeit 30,1 Prozent der Gesamtbodenfläche der BRD aus. Die im Bundeswaldgesetz verankerte nachhaltige Bewirtschaftungspflicht des Waldes sorgt dafür, dass immer mindestens so viel Holz nachwachsen wird, wie für Holzprodukte verwendet werden darf.

Werden Pellets so teuer wie Öl und Gas?
Der deutsche Pelletmarkt setzt sich aus ca. 60 Pelletproduzenten, die 70 Werke betreiben, sowie rund 700 Händlern zusammen. Diese hohe Konkurrenz führt zu einer den Marktgesetzen folgenden funktionierenden Preisbildung. Durch die klein- bis mittelständischen Betriebe in der Region kommt es zu einer hohen Markttransparenz. Die Vielzahl an Produzenten und Lieferanten ermöglicht zudem den regionalen Ein- und Verkauf des Brennstoffs. So unterstützt der Verbraucher beim Heizen mit Pellets Unternehmen in seinem näheren Umfeld und schafft Arbeitsplätze in seiner Region. Während die Preise fossiler Energieträger starken Schwankungen unterliegen, bildet sich der Pelletpreis unabhängig von den Tendenzen globaler Märkte. Diese Unabhängigkeit kommt dem Verbraucher zugute. So betrug die durchschnittliche Preissteigerung bei Pellets in den vergangenen zehn Jahren lediglich 3,8 Prozent. Öl und Gas wachsen nicht nach. Sie zu fördern wird immer aufwendiger und teurer.

Verfügbarkeit
Die Industrie verfügt über ein ausreichendes Sägespanpotenzial um auch bei einer enormen Nachfragesteigerung eine stabile Pelletproduktion zu gewährleisten. Rund 15 Millionen Kubikmeter Sägenebenprodukte (Hackschnitzel und Späne) fallen jährlich in der Sägeindustrie und im holzverarbeitenden Gewerbe an. Zusätzlich können zur Herstellung von Holzpellets weitere Rohstoffalternativen verwendet werden. Kurzumtriebsplantagen bieten der Pelletproduktion zukünftige Potenziale von bis zu 3,6 Millionen Tonnen Trockenmasse. Auch Industrieholzsortimente aus dem Wald können für die Herstellung von Pellets verwendet werden. Dieses Potenzial ist doppelt so groß wie das jährliche Aufkommen von Sägenebenprodukten. Dank der deutschen Waldbewirtschaftung sind Pellets auch in Zukunft zu 100 Prozent nachhaltig.

Versorgungssicherheit
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 1.100.000 Tonnen Pellets verbraucht. Die Produktionskapazität lag bei 2,4 Millionen Tonnen, während sich die reelle Produktion auf nur rund 1,5 Millionen Tonnen Holzpellets belief. Damit ist die Kapazitätsgrenze lange nicht erreicht, und der für die Herstellung notwendige Rohstoff Sägespan ist auch bei einer weiteren Zunahme installierter Pelletheizungen ausreichend vorhanden. Eine aktuelle Inventurstudie des Johann-Heinrich-von-Thünen-Instituts und des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR) belegt, dass trotz gestiegener Nutzungsmengen und Orkanschäden rund zehn Prozent mehr Holz zugewachsen sind als eingeschlagen wurden. Der Holzvorrat stieg demnach von rund 3,4 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2004 auf mehr als 3,6 Milliarden Kubikmeter (2008) an. Das Bundeswaldgesetz schreibt vor, dass deutsche Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden müssen. Tatsächlich genutzt werden nur 60 Prozent der Waldfläche.

Bedienkomfort
Moderne Pelletheizungen zeichnen sich durch einen hohen Bedienkomfort aus und stehen Öl- und Gasheizungen in nichts nach. Ein vollautomatisches Fördersystem sorgt für einen reibungslosen Verbrennungsprozess. Dank der hohen Energiedichte benötigt der homogene Brennstoff ein geringes Lagervolumen. Pelletheizungen sind mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent und mit einem Ascheanteil von 0,7 Prozent nicht nur sehr effektiv, sondern auch sauber. Die Aschebox muss nur zwei- bis dreimal im Jahr entleert werden.

Geprüfte Pellets
Geprüfte Pellets wurden durch eine Prüfstelle auf Qualitätsanforderungen von Normen und Zertifizierungen kontrolliert. Jeder zertifizierte Hersteller muss sich an die Auflagen des Prüfsiegels halten, um einwandfreies und energieeffizientes Heizen zu ermöglichen. 2010 haben sich die Qualitätsanforderungen mit der EU-Norm 14961-2 verschärft. Die ENplus-Zertifizierung geht teilweise über die Anforderungen der EU-Norm hinaus und sorgt europaweit für eine gleichbleibend hohe Qualität.

Quelle: Deutsches Pelletinstitut (DEPI)

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