IWES-Forscher: Nur mit Wärme durch Strom aus erneuerbaren Energien sind die Klimaschutzziele erreichbar

von pm-energy

23. Mai 2015 | erstellt in Energiewende, Wärmeenergie

Am Endenergieverbrauch in Deutschland hat der Wärmesektor nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) einen Anteil von mehr als 50 Prozent.

Allerdings »liegt dort die Nutzung erneuerbarer Energien weit unter den Wachstumszahlen der erneuerbaren Energien im Stromsektor«. Die Forscher fordern deshalb eine »Wärmewende« zur Erreichung der Klimaschutzziele. Langfristig sei der Einsatz eines hohen Anteils von regenerativ erzeugtem Strom im Wärmemarkt unabdingbar. In einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt kommt das IWES zu dem Ergebnis: »Mit zunehmendem Ausbau der Solar- und Windenergie wird Strom als Hauptenergieträger im Wärmesektor umso bedeutender, weil dadurch im Stromnetz nicht nutzbare Erzeugungsspitzen in gut speicherbare Wärme gewandelt werden kann. Und ohne sehr hohe Anteile von effizienten Wärmepumpen können die langfristigen Klimaziele nicht erreicht werden. Power-to-Heat ist die Zukunft im Wärmemarkt«, so der Projektleiter Norman Gerhardt.
© PHOTON

www.iwes.fraunhofer.de

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