Tipp: Zuschuss der KfW für Solarstromspeicher berechnen

von pm-energy

5. Juli 2017 | erstellt in nicht kategorisiert

Unter diesem Link können Sie die Zuschusshöhe ermitteln: https://www.kfw-formularsammlung.de/Tilgungszuschussrechner275/ Informationen über das KfW-Speicherförderprogramm finden Sie hier.

weiterlesen

Solarstromerzeugung auf Rekordhoch

von pm-energy

14. Juni 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Kosten senken, Photovoltaik, Solarenergie

Die Nachfrage nach Solaranlagen zieht wieder an.
12.06.2017 14:56 -Nur wenige Tage vor dem Start der Woche der Sonne hat der BSW Solar eine neue Rekordzahl veröffentlicht. Im Mai produzierten die in Deutschland installierten Solargeneratoren 5,57 Terawattstunden Strom und liegen damit mit den Kernkraftwerken gleich auf.
Im Monat Mai hat die Photovoltaik in Deutschland einen neuen Rekord erreicht – trotz des schlechten Wetters. Die in der Bundesrepublik installierten Solarstromanlagen haben in diesem Monat insgesamt 5,57 Terawattstunden Strom produziert. Das entspricht einem Anteil von 12,3 Prozent an der gesamten Nettostromerzeugung in Deutschland, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) mitteilt. Zum Vergleich: Die Kernkraftwerke haben im Mai nach Angaben des BSW Solar 5,65 Terawattstunden Strom ins Netz eingespeist, was einen Anteil von 12,5 Prozent ausmacht. Der BSW Solar bezieht sich dabei auf Berechnungen des Fraunhofer Institut s für Solare Energiesysteme.

Nachfrage zieht an

Zudem zieht auch die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen weiter an, wie der BSW Solar festgestellt hat. Die Branchenvertreter führen das vor allem auf die weiter gesunkene Preise für die Anlagen zurück. Denn die Rahmenbedingungen haben sich kaum geändert. „Solarenergie ist preiswert geworden und entwickelt sich zu einer wichtigen Säule der Energieversorgung“, betont Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW Solar. „Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in die eigene Solarenergieversorgung.“ Er weiß, dass der größte Teil der Potenziale für Solarenergie sowohl im Strom- als auch im Wärme- und Mobilitätssektor immer noch brach liegen. „Nach Einschätzung von Wissenschaftlern am Fraunhofer IWES kann die installierte Solarstromleistung in Deutschland bis zum Jahr 2050 auf über 300 Gigawatt ausgebaut werden“, erklären die Branchenvertreter. „Derzeit liegt sie bei rund 42 Gigawatt.“ Dieses restlichen Potenzial von 258 Gigawatt müsse jetzt konsequent gehoben werden, um die die Klimaschutzziele zu erreichen, sagt Körnig.

Solarstrom wird preiswerter

Dazu reicht der aktuelle Zubau immer noch nicht aus. Dieser liegt nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur mit Stichtag 30. April 2017 bei 482,175 Megawatt, wobei hier die Nachmeldungen von Anlagen aus den vergangenen Jahren mit einfließen. Das ist aber immerhin eine Steigerung des Zubaus um 62 Prozent im Vergleich des Vorjahreszeitraums. In den ersten vier Monaten des Jahres 2016 wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 297,64 Megawatt neu installiert. Doch im Herbst des vergangenen Jahres hat der BSW Solar eine erneute Senkung der Systemkosten beobachtet, was den Markt wieder in Schwung brachte. „Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach gibt es inzwischen meist bereits für die Hälfte der Preise regionaler Versorgertarife“, rechnet Körnig vor. „Im Kraftwerksmaßstab kann Solarstrom in Deutschland bereits für rund sechs Cent je Kilowattstunde erzeugt werden. Das Preis-Leistungsverhältnis der Solarenergie liegt damit auf Augenhöhe mit neuen konventionellen Kraftwerken.“

Eingenverbrauch treibt den Speichermarkt

Der Marktschwerpunkt liegt derzeit klar auf dem Eigenverbrauch – sowohl privat als auch im Gewerbe. Dieser kann mit einem Stromspeicher noch gesteigert werden. „Bereits jeder zweite Eigenheimbesitzer, der sich eine neue Solarstromanlage installiert, kombiniert diese inzwischen mit einem Heimspeicher“, betont der BSW Solar. Auch hier spielen die sinkenden Kosten eine entscheidende Rolle Immerhin hat die Branchenvertretung einen Preisrückgang für stationäre Batteriespeicher um 40 Prozent innerhalb der letzten vier Jahre beobachtet. „Die Preise gewerblicher Batteriespeicher haben sich in diesem Zeitraum sogar halbiert“, wissen die Experten vom BSW Solar. Das geht aus einem Preisindex hervor, den die Branchenvertretung 2013 mit Unterstützung der Messe Intersolar/EES Europe aufgebaut hat.

Woche der Sonne startet am kommenden Samstag

Um die Nachfrage noch weiter zu beflügeln und den Installateuren und Planern die Möglichkeit zu geben, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen, führt der BSW Solar auch in diesem Jahr wieder die Woche der Sonne durch. Auf vielen verschiedenen Veranstaltungen können sich die Interessenten vom 17. bis 25. Juni deutschlandweit über erneuerbare Energien informieren. „Mit Tagen der offenen Tür, Anlagenbesichtigungen, Informationsveranstaltungen, Vorführungen oder Sommerfesten werben Handwerksbetriebe, Unternehmen und regionale Initiativen für den Einsatz von Solarenergie, Holzpellets, Wärmepumpe und Speichern im eigenen Zuhause“, beschreibt der BSW Solar das Programm. Die Teilnahme an der Woche der Sonne ist kostenlos. Die in Eigenregie durchgeführten Veranstaltungen können in den zentralen Veranstaltungskalender eingetragen werden. (su) Quelle: https://www.photovoltaik.eu/gentner.dll?DID=A17FAC86A3C2D06DA16C6DC88A2E7FBEDB5FF8076F0FB69C34CA40B569981E76E6B5144AA9269467&UIT=TkxfSURFTlQ9MTEwNDcyXzIwMTdfMDZfMTRfMTFfMDZfMTImTkxfTUlEPTExMDQ3Mg&AID=770504&MID=110949&UID=427A44F144C214BECCC778A64AC0F46BEC4D7370325851

weiterlesen

Erneuerbare erreichen 12,6 Prozent Anteil am Primärenergieverbrauch 2016

von pm-energy

13. März 2017 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Neuigkeiten, Studie

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2016 um 1,1 Prozent gestiegen, die CO2-Emissionen legten dagegen nur um 0,7 Prozent zu. Ein Grund ist der rückläufige Anteil von Kohle und Kernkraft an der deutschen Energieerzeugung.

Der Energieverbrauch in Deutschland legte nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent auf 13.383 Petajoule zu. Der Anstieg sei unter anderem durch die kältere Witterung, den Schalttag, die anhaltende positive wirtschaftliche Entwicklung und das Bevölkerungswachstum zurückzuführen, hieß es am Donnerstag. Die energiebedingten CO2-Emissionen hätten sich mit 0,7 Prozent weniger stark erhöht. Dies dürfte daran liegen, dass Verbrauchsrückgänge bei Stein- und Braunkohle zu verzeichnen gewesen sein. Zuwächse habe es hingegen bei Erdgas, Mineralöl und erneuerbaren Energien gegeben. Nach Berechnungen der AG Energiebilanzen stieg der Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch in Deutschland um 0,2 auf 12,6 Prozent im vergangenen Jahr. Damit lagen sie vor der Steinkohle (12,2 Prozent), Braunkohle (11,4 Prozent) und deutlich vor der Kernenergie (7,6 Prozent), die allesamt gegenüber 2015 rückläufig waren. Mit 34 Prozent konstant blieb der Statistik zufolge der Anteil von Mineralöl mit 34 Prozent. Von 20,9 auf 22,6 Prozent stieg hingegen der Anteil des Erdgases. Die AG Energiebilanzen bezeichnet den Energiemix in Deutschland als ausgewogen. Die erneuerbaren Energien hätten ihren Beitrag 2016 um 2,8 Prozent auf 1689 Petajoule bei der Energiebilanz erhöhen können. Vor allem die Wasserkraft legt mit knapp elf Prozent deutlich zu im Jahresvergleich, wie es weiter hieß. Die Biomasse habe ein Plus von 3,9 Prozent verzeichnet. Der Beitrag von Photovoltaik und Solarthermie sei hingegen um 1,2 Prozent gesunken. Windkraft an Land und auf See habe sogar 2,3 Prozent weniger beigetragen. Die inländische Energiegewinnung sei im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 3978 Petajoule gesunken, hieß es weiter. Die Erneuerbaren hätten hierbei den Beitrag weiter erhöht, gleichzeitig habe es aber Rückgänge bei der Forderung von Steinkohle und Erdgas in Deutschland gegeben. Mehr als 80 Prozent der heimischen Energiegewinnung entfielen auf Erneuerbare und Braunkohle. (Sandra Enkhardt) Quelle: PV-Magazine Newsletter, 02.03.2017 Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/erneuerbare-erreichen-12-6-prozent-anteil-am-primrenergieverbrauch-2016_100026019/#ixzz4bEQvwbPG

weiterlesen

China steigert Photovoltaik-Zubau 2016 auf 34,2 Gigawatt

von pm-energy

18. Januar 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, news, Photovoltaik, Wirtschaft

17. Januar 2017 | Märkte und Trends, Topnews Die geschätzt 34 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung sind weit mehr als Analysten vorhergesagt haben, und nahezu eine Verdopplung der installierten Photovoltaik-Leistung im Land. Nach Angaben von Chinas Nationaler Energiebehörde NEA sind in China im vergangenen Jahr Photovoltaik-Anlagen mit 34,2 Gigawatt Gesamtleistung neu installiert worden, wie die Vereinigung Asia Europe Clean Energy Advisory (AECEA) berichtet. Das ist deutlich mehr als Analysten vorhergesagt hatten. Bloomberg New Energy Finance (BNEF) schätzte zunächst den Photovoltaik-Zubau auf 26 bis 27 Gigawatt für das vergangene Jahr. Jenny Chase, BNEF-Chefanalystin für Solar, verweist darauf, dass viele Entwickler ihre Projekte wegen der Einführung eines landesweiten Systems von Quoten auf Provinzebene pro Jahr noch vorgezogen haben. „Wir rechnen damit, dass sie noch gebaut haben, um die ersten für die Ouoten 2017 zu sein“, sagt Chase auf Nachfrage von pv magazine. Sie weist zudem daraufhin, dass ein erheblicher Teil der Photovoltaik-Anlagen, die dem Zubau 2016 zugerechnet werden, bereits 2015 installiert und im vergangenen Jahr ans Netz angeschlossen worden seien. Die von NEA veröffentlichten Zubauzahlen sind nochmals drei Gigawatt höher als die Prognose, die Mercom Capital für China im Laufe des vergangenen Jahres veröffentlichte. Wahrscheinlich müssen einige Analysten ihre 2016 Installationszahlen nach dieser Veröffentlichung überarbeiten. Bereits Ende 2015 hatte China Deutschland bei der installierten Photovoltaik-Leistung mit 43,2 Gigawatt überholt. Mit dem Zubau 2016 steigt die installierte Kapazität AECEA zufolge auf 77,4 Gigawatt. Damit bleiben weniger als 30 Gigawatt um das neue Zubauziel von 105 Gigawatt bis 2020 zu erfüllen. Noch scheint das Land aber keine Pause beim Photovoltaik-Zubau einlegen zu wollen. AECEA zufolge hat es im November, Dezember und den ersten zwei Januarwochen zunehmende Projektentwicklungsaktivitäten gegeben. Die Vereinigung schätzt daher, dass 20 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung im ersten Halbjahr „machbar“ sei. Allerdings habe China einige Schwierigkeiten, all die Photovoltaik-Projekte in das bestehende Netz zu integrieren. Ein hohes Maß an Problemen dieser Art würden aus den Provinzen im Westen Chinas gemeldet. Die nationale Politik will daher nun auch neue Photovoltaik-Anlagen näher an den Verbraucherzentren entlang der Ostküste bevorzugen. (Christian Roselund/übersetzt und bearbeitet von Sandra Enkhardt) Quelle: pv magazine 18.01.2017 read more

weiterlesen

Solarstrom für Gewerbebetriebe wieder attraktiv

von pm-energy

6. Januar 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Kosten senken, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, Solarenergie, Wirtschaft

EEG 2017: Für eine Vielzahl an Gewerbebetrieben lohnt es sich wieder, in die Errichtung einer eigenen Solarstromanlage zu investieren. Das trifft auch auf Eigenheimbesitzer zu.

Mit Inkrafttreten des EEG 2017 zum Jahresbeginn wird zwar die Förderung großer Photovoltaikanlagen nur noch über Auktionen vergeben. Der überwiegende Teil privater und gewerblicher Investoren ist davon jedoch nicht betroffen. Für sie wird die Anschaffung eines eigenen Solar- und Speichersystems 2017 zum Teil sogar noch attraktiver, teilt der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) mit. Nur Solaranlagen mit einer Größe ab 750 Kilowatt - im eher industriellen Maßstab - sind von der neuen gesetzlichen Regelung betroffen und müssen künftig in eine Ausschreibung.

Errichtung eines Solar- und Speichersystems prüfen

"Während die Stromtarife in den letzten Jahren schmerzlich gestiegen sind, haben gesunkene Anschaffungs- und Finanzierungskosten bei der Photovoltaik dazu geführt, dass sich die Sonnenstromernte vom eigenen Dach in der Regel bereits nach wenigen Jahren bezahlt macht. Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach ist oft nur noch halb so teuer wie vom Stromversorger," erläutert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Der Verband empfiehlt Besitzern unverschatteter Dachflächen deshalb, in den nächsten Wochen die Errichtung eines neuen Solar- und Speichersystems ernsthaft zu prüfen. Nach Angaben des BSW-Solar ist die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen auf Gebäuden in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Die Interessenvertretung der Solar- und Speicheranbieter ist zuversichtlich, dass sich dieser Trend 2017 verstärken wird. Auch die Nachfrage nach Solarstromspeichern werde weiter anziehen.

Solarstrom auch in den Abendstunden nutzen

Bald jede zweite neue Solarstromanlage wurde nach BSW-Angaben im letzten Jahr bereits zusammen mit einem stationären Batteriespeicher installiert. Heimspeicher ermöglichen es, selbst erzeugten Solarstrom auch in den Abendstunden zu nutzen und je nach Nutzerprofil und Anlagenauslegung die solare Selbstversorgungsquote auf 60 Prozent und mehr zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Nach Verbandsangaben sind inzwischen bereits 1,6 Millionen Solarstromanlagen und über 50.000 stationäre Solarstromspeicher in Deutschland in Betrieb. Solarstrom, der nicht vor Ort benötigt und nicht gespeichert wird, fließt ins öffentliche Netz und wird Eigenheimbesitzern mit aktuell gut zwölf Cent pro Kilowattstunde vergütet. Auch nach dem EEG 2017 wird dieser Tarif für die nächsten 20 Jahre garantiert. Für größere Solarstromanlagen sind die Vergütungssätze etwas niedriger, da die Anschaffungskosten mit zunehmender Anlagengröße sinken. Weitere Informationen gibt es unter www.solarwirtschaft.de.

weiterlesen

Bill Gates und Co. stecken eine Milliarde Dollar in die Energiewende

von pm-energy

13. Dezember 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, news, Wirtschaft

Kampf gegen den Klimawandel: Jeff Bezos, Richard Branson und andere Unternehmer gründen einen Fonds, der Lösungen der sauberen Energiegewinnung finanzieren soll.

Der von Microsoft-Gründer Bill Gates angekündigte Fonds zur Förderung von Energieinnovationen nimmt Formen an. Der "Breakthrough Energy Ventures Fund" will in den kommenden zwanzig Jahren mehr als eine Milliarde Dollar in Erneuerbare-Energie-Unternehmen investieren, berichten US-Medien wie TechCrunch. Die Liste der rund zwanzig Investoren liest sich wie das "Who is Who" der Weltwirtschaft. So konnte Bill Gates unter anderem Amazon-Chef Jeff Bezos, SAP-Mitgründer Hasso Plattner und Alibaba-Gründer Jack Ma für das Projekt gewinnen. Überdies dabei: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Salesforce-Chef Marc Benioff sowie Virgin-Group-Chef Richard Branson. Das Vermögen der insgesamt zwanzig Investoren wird auf fast 170 Milliarden Dollar geschätzt. Der Fonds soll schon im kommenden Jahr erste Investitionen tätigen. Ziel sei es, Technologien zur Marktreife zu bringen, die die Treibhausgasemissionen senken. Als mögliche Bereiche nennt der Fonds die Förderung der Elektromobilität sowie neue Technologien in der Landwirtschaft. Gates hatte im vergangenen Jahr im Rahmen der Verhandlungen über ein neues Klimaschutzabkommen in Paris angekündigt, einen Teil seines Vermögens vermehrt auch in saubere Energien investieren zu wollen. msc

weiterlesen

Strommix: Verbraucher werden in die Irre geführt

von pm-energy

22. November 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Studie

Ökostrom ausweisen, Kohlestrom liefern. Für Kunden sehen Stromtarife oft umweltfreundlicher aus, als sie in Wirklichkeit sind. Die Versorger berufen sie sich auf gesetzliche Vorgaben. Bei den Angaben zur Stromherkunft werden Verbraucher zunehmend in die Irre geführt. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht 35 großer deutscher Stromanbieter hervor. So weisen die untersuchten Anbieter deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Strommix aus, als sie tatsächlich für Ihre Kunden einkaufen. Die Versorger beschaffen bis zu 42% mehr Energie aus konventionellen Quellen, als aus den offiziellen Angaben hervorgehen. Dies ergaben Recherchen des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick. „Das Wirtschaftsministerium nimmt diese Verbrauchertäuschung bisher billigend in Kauf. Wir brauchen eine rasche Reform der Kennzeichnung, damit der Etikettenschwindel ein Ende findet“, fordert Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick. „Auch für Stromprodukte muss gelten: Es darf nur das draufstehen, was auch drin ist. Nur so können Verbraucher Tarife und Anbieter klar unterscheiden.“ Aus der Übersicht der Anbieter-Stromkennzeichnungen geht hervor, dass der ENBW-Konzern über 42% mehr Strom aus Atom, Kohle und andere fossilen Quellen für seine Kunden einkauft, als im Unternehmens-Strommix angegeben. Auch bei E.ON (plus 38%), Innogy (plus 38%), Vattenfall (plus 37%), EWE (plus 31%) fällt der Anteil konventioneller Energie höher aus, als für die Verbraucher ersichtlich.  Ebenso bei den Stadtwerken – zum Beispiel Düsseldorf (plus 40%), Flensburg (plus 39%), Erfurt (38%), DREWAG (plus 35%), Leipzig (plus 35%), Mainova (plus 29%) und München (plus 29%). Zwei der 35 untersuchten Anbieter sind ihrer gesetzlichen Pflicht, ab dem 1. November 2016 ihre Stromkennzeichnung für 2015 vorzulegen, bisher nicht nachgekommen.

Kostenloses Greenwashing

Die Anbieter können sich bei der irreführenden Stromkennzeichnung auf die gesetzlichen Vorgaben berufen. Der Gesetzgeber verpflichtet Versorger, einen EEG-Stromanteil von bis zu 46% auszuweisen - obwohl die Unternehmen den subventionierten EEG-Strom nicht für ihre Kunden beschaffen. Die Folge: Der Anteil Atom- und Kohlestrom wird in der Kennzeichnung zu niedrig angegeben. Für den Kunden sehen viele Stromtarife umweltfreundlicher aus, als sie tatsächlich sind. In einem kürzlich veröffentlichten Gutachten des Hamburg Instituts heißt es dazu: „Die tatsächliche Beschaffungspolitik eines Stromanbieters wird von der Stromkennzeichnung immer weniger abgebildet.“ „Selbst wenn ein Anbieter 100% Kohle- und Atomenergie einkauft, muss oder besser darf er einen grünen EEG-Stromanteil von 46% ausweisen. Die Kennzeichnung ist absurd. Kein Verbraucher versteht diese Regelung. Energieanbieter, die nichts für die Energiewende tun, profitieren von diesem kostenlosen Greenwashing“, mahnt Lücking. Die Gutachter haben deshalb einen Reformvorschlag entwickelt. Im Kern sollen künftig bei der Kennzeichnung nur noch die Energiemengen ausgewiesen werden, die ein Anbieter tatsächlich für seine Kunden produziert oder einkauft. Da Verbraucher mit der Zahlung der EEG-Umlage den Ausbau von Windrädern und Solaranlagen finanzieren, sollen sie künftig auch in verständlicher Weise auf ihren Energiewende-Beitrag hingewiesen werden. „Die EEG-Umlage hat jedoch keinen Einfluss auf den Stromeinkauf der Versorger. Deshalb darf der EEG-Strom künftig nicht mehr in der Stromkennzeichnung der Energieanbieter auftauchen“, betont Lücking. Quelle: https://www.haustec.de/management/strommix-verbraucher-werden-die-irre-gefuehrt

weiterlesen

Neue EWG Studie: Deutschland verfehlt Klimaziele erheblich

von pm-energy

4. November 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Politik

Eine Nullemissionswirtschaft ist nötig, um Pariser Abkommen zu erreichen 4. November 2016, Berlin – Die aktuellen Klimaziele Deutschlands sind viel zu schwach, um  das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Und selbst diese schwachen Ziele droht die Bundesregierung zu verfehlen, so lautet das Ergebnis einer neuen Studie der Energy Watch Group und ASPO Deutschland „Deutsche Klimapolitik – vom Vorreiter zum Bremser“, die heute veröffentlicht wurde. Das Pariser Klimaabkommen tritt heute in Kraft. Doch der ehemalige Klimavorreiter Deutschland fährt zur Weltklimakonferenz in Marrakesch ohne einen Klimaschutzplan - und wird immer mehr zum Klimasünder. „Mit dem heutigen Inkrafttreten des Pariser Abkommens müsste die Bundesregierung  ihr 'Energiekonzept und ihre Klimaziele' völlig neu schreiben. Eine Minderung der nationalen Treibhausgas-Emissionen um 80-95 % bis 2050 im Vergleich zu 1990 ist komplett ungeeignet, um die Pariser Ziele zu erreichen“, so Hans-Josef Fell, Ko-Autor der Studie, Präsident der Energy Watch Group und Bundestagsabgeordneter 1998 - 2013. „Die momentanen Klimaschutz-Maßnahmen der Bundesregierung führen nicht einmal mehr zu nennenswerten Emissionsminderungen. Die globale mittlere Erdoberflächentemperatur steigt derzeit sprunghaft wie nie zuvor. Da schon heute immense Auswirkungen beobachtet und dokumentiert sind, sollten jedwede weitere Temperaturanstiege – ob 1,5 °C oder weniger – inakzeptabel sein. Viel mehr sollte eine Abkühlung auf das vorindustrielle Niveau zum Ziel gemacht werden“, so Fell. Tatsächlich weist die Studie nach, dass der von der Bundesregierung vorgegebene, nationale Emissionsminderungspfad seit 2010 in jedem Jahr überschritten wurde. Besonders die Sektoren Straßenverkehr, Elektroenergie und Landwirtschaft sind an der Überschreitung beteiligt. Gemäß den Projektionen der Bundesregierung wird zum Beispiel der Verkehr im anspruchsvollsten Minderungsszenario den vorgeschriebenen Zielpfad 2035 um 91 % überschreiten. „Der Emissionsminderungspfad von 2010 ist schon in den ersten Jahren verfehlt worden. In Kombination mit den deutlich ambitionierteren Zielen des Pariser Abkommens sind nun zusätzliche Maßnahmen in erheblichem Umfang nötig, deren Ziel eine Nullemissions-Wirtschaft bis 2030 sein sollte“, so Jörn Schwarz, Autor der Studie und Vorsitzender der ASPO Deutschland. Eine weltweite Nullemissionswirtschaft müsse an eine Agenda zur Schaffung wirksamer Kohlenstoffsenken gekoppelt sein. Zur Umsetzung werden diverse nötige Schritte aufgeführt. So sind auf der technischen Seite 100 % Erneuerbare Energien und eine vollständige Kreislaufwirtschaft erforderlich. Politisch betrachtet sei es notwendig, Klimaschutz in die Verfassung aufzunehmen, Anreizinstrumente für Klimaschutzinvestitionen der privaten Wirtschaft zu schaffen und Forschung und Bildung im Bereich Klimaschutz gezielt zu stärken, so die Autoren der Studie. „Diese Studie zeigt deutlich, dass es mit der aktuellen Energiepolitik keine Chance gibt, die Pariser Klimaschutzziele einzuhalten. Im Vergleich zu den ambitionierten Maßnahmen anderer Länder gerät damit Deutschland beim Klimaschutz immer mehr ins Hintertreffen. Damit gefährdet die Bundesregierung nicht nur die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, sondern auch die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland“, so Dr. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin und Gutachter der Studie. Die Studie kann hier heruntergeladen werden. Pressekontakt: Energy Watch Group, Tel: +49 30 609 898 810, presse@energywatchgroup.org Energy Watch Group (EWG) ist ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern. Die EWG beauftragt die Wissenschaftler mit der Erstellung von Studien und Analysen zur realen Verfügbarkeit fossiler und atomarer Energieressourcen und zu Ausbaumöglichkeiten erneuerbarer Energiequellen weltweit.

weiterlesen

Pilotanlage für Agrophotovoltaik eingeweiht

von pm-energy

20. September 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Photovoltaik, Studie, Wirtschaft

Mit der Photovoltaik-Anlage in sieben Meter Höhe soll gezeigt werden, wie die Flächenkonkurrenz zwischen der Gewinnung von Solarstrom und dem Anbau von Kulturpflanzen entschärft werden kann. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt an der Universität Hohenheim mit fast 600.000 Euro.

Am Bodensee ist am Wochenende ein Photovoltaik-Pilotprojekt eingeweiht worden, dass das Dilemma der Flächenkonkurrenz zwischen Solarstrom und Nahrungsmitteln lösen soll. Es soll zeigen, dass beides auf einmal geht – oben Solarmodule für die Photovoltaik-Anlage, unten der Anbau von Nutzpflanzen. Diese Form der Agrophotovoltaik soll nun wissenschaftlich mit dem Projekt der Universität Hohenheim erforscht werden, wie das Fraunhofer-ISE – das die Projektleitung hat - am Montag mitteilte. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Vorhaben mit knapp 600.000 Euro, an dem auch Baywa re und die Elektrizitätswerke Schönau beteiligt sind. „Flächenressourcen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung“, erklärt Prof. Dr. Petra Högy vom Fachgebiet Pflanzenökologie und Ökotoxikologie an der Universität Hohenheim. „Daher macht es Sinn, Flächen doppelt zu nutzen, also für die Nahrungsmittel- und für die Energieproduktion.“ Dabei müsse die Installation der Solarmodule und der Anbau der Pflanzen geschickt kombiniert werden, damit für beide optimale Ergebnisse erzielt werden könnten. Bei dem vorliegenden Fall kommen dafür bifaziale Solarmodule zum Einsatz, die in sieben Meter Höhe installiert wurden. Selbst ein Mähdrescher könne damit unter der Photovoltaik-Anlage durchfahren. Die Grundidee zur Agrophotovoltaik stamme bereits aus den 1980er Jahren vom Fraunhofer ISE. Als Praxispartner der Universität Hohenheim fungiert die Hofgemeinschaft Heggelbach, auf deren Gelände die Photovoltaik-Anlage installiert wurde. Es handele sich um einen Demeter-Betrieb. „Der ökologische Landbau ist also gar nicht so technikfeindlich, wie es dieser Wirtschaftsweise oft unterstellt wird“, erklärte Sabine Zikeli, Koordinatorin für Ökolandbau an der Universität Hohenheim. Die Wissenschaftler der Universität Hohenheim erwartet, dass die Pflanzenerträge etwas geringer ausfallen werden. Gleichzeitig würden aber erhebliche Mengen Solarstrom produziert, die ausreichten um etwa 62 Haushalte zu versorgen. Die Doppelnutzung der Flächen könnte somit neue Einkommensmöglichkeiten für Landwirte schaffen. In trockeneren und heißeren Regionen der Erde könnten Agorphotovoltaik-Anlagen zudem auch ein Vorteil für die Pflanzenproduktion sein, so die Erwartungen der Wissenschaftler. Rund 2,4 Hektar Versuchsfläche stünden nun zur Verfügung. Die Agrophotovoltaik-Anlage nehme rund 0,33 Hektar ein; die restliche Fläche diene als Referenzfläche. In den kommenden zwei Jahren sollen Kleegras, Winterweizen, Kartoffeln und Sellerie angebaut werden. Das Kleegras wachse bereits; die Aussaat des Winterweizens erfolge Ende des Monats. „Wir prüfen, wie sich die verschiedenen Kulturen unter den Panelen entwickeln und vergleichen sie bezüglich ihrer Eignung. Dazu bestimmen wir etwa die Pflanzenhöhe, die Blattfläche, die Gesundheit der Pflanzen, die Erträge und die Ertragsqualität“, erklärte Högy. Zudem sollten Auswirkungen auf die Umwelt und die Biodiversität untersucht werden. Am Ende des dreijährigen Projekts wollen die Wissenschaftler dann konkrete Empfehlungen für die Praxis geben. Industriepartner Baywa re will aus den Erfahrungen praktischen Nutzen bereits ab dem kommenden Jahr ziehen. „Was die Einsparung von Ressourcen angeht, ist die doppelte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen in Industriestaaten und Entwicklungsländern gleichermaßen ein sinnvolles Vorgehen“, erklärte Christof Thannbichler, Geschäftsführer der BayWa re Solar Projects GmbH. Sein Unternehmen wolle die Agrophotovoltaik als Geschäftsfeld ab 2017 im Zuge internationaler Projekte ausbauen. (Sandra Enkhardt) Read more: http://www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/pilotanlage-fr-agrophotovoltaik-eingeweiht_100024455/#ixzz4KmUut0iy

weiterlesen

Unser nächster Infoabend – Solarstrom ohne Investition

von pm-energy

5. September 2016 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Kosten senken, Photovoltaik

Infoabend zu Solarstrom ohne Investition - am 12.9. 2016 um 18Uhr Informieren Sie sich über die Anlagenmiete bei pm-energy GmbH in Reesdorf, Dorfstraße 2a. ...was noch wichtig ist: mit einer PV-Anlagenmiete erhöhen Sie (ohne Speicher) Ihre monatlichen Energiekosten in der Regel nicht! Das sind die Vorteile: IHRE PERSÖNLICHE UNABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG

/// Solarstrom vom eigenen Dach ohne selbst investieren zu müssen.
/// Stromkosten für die nächsten 15 Jahre (oder länger) deckeln.
/// Mit einem Batteriespeicher weitgehend unabhängig werden.
/// Sich um nichts kümmern müssen und trotzdem alle Vorteile des DZ-4 Solarstromvertrags genießen: Finanzierung, Technologieauswahl, Bau, Versicherung, Monitoring und Wartung.
Das ist Solarstrom einfach. Das ist Ihre persönliche Unabhängigkeitserklärung!

weiterlesen

Unser Heizungsnotdienst ist für Sie
24 Stunden 7 Tage
in der Woche erreichbar.



0152 / 538 66 784