Neuigkeiten mit dem Thema: Energiewende

CO2-Emissionen steigen im ersten Halbjahr

von pm-energy

8. August 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Neuigkeiten, news, Politik, Studie

Anstatt zu sinken, erhöhte sich der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland im ersten Halbjahr 2017, wie die Think Tanks Agora Energiewende und Verkehrswende berechnet haben. Aus einer Quelle gingen die Emissionen besonders hoch.
Mineralöl führt die Negativ-Liste an: Die im Verkehr verursachten Treibhausgase kletterten im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 4,6 Millionen Tonnen, wie die beiden Think Tanks Agora Energiewende und Verkehrswende errechnet haben. Diesel verzeichnete ein Absatzplus von 6,5 Prozent, bei Benzin waren es 2,5 Prozent und bei Flugbenzin fast 8 Prozent mehr. „Das zeigt, wie wichtig es ist, endlich auch Klimaschutzpolitik im Verkehr entschlossen zu betreiben“, sagt Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende. „Wenn eine umfassende Verkehrswende kein Schwerpunkt in der nächsten Legislaturperiode wird, lassen sich Deutschlands ambitionierte Klimaschutzziele nicht erreichen.“

Unterm Strich stieg der energiebedingte Ausstoß von Kohlendioxid in den ersten sechs Monaten des Jahres um knapp 5 Millionen auf 428 Millionen Tonnen – ein Plus von 1,2 Prozent. Die Denkfabriken, hinter denen die Stiftung Mercator und der European Climate Foundation stehen. erwarten, dass die Emissionen auch übers gesamte Jahr steigen werden.
Klimaziel rückt weiter in die Ferne Damit rückt das Klimaziel, das Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kürzlich bekräftigt hat, weiter in die Ferne. Es sieht eine Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2020 um 40 Prozent gegenüber den Werten von 1990 vor. Im vergangenen Jahr waren jedoch erst 27,6 Prozent erreicht. „Die Lücke zum Klimaschutzziel von minus 40 Prozent wird nicht kleiner, sondern bleibt bei rund 150 Millionen Tonnen“, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Um die Werte doch noch zu erreichen, fordert er „unmittelbar nach der Bundestagswahl“ ein „Sofortprogramm Klimaschutz, das für Strom, Wärme und Verkehr schnell wirkende Maßnahmen enthält“. Aus Erdgas wurden den Agora-Berechnungen zufolge im ersten Halbjahr 2,9 Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestoßen, aus Braunkohle lag das Plus bei 2,3 Millionen Tonnen. Die Emissionen aus der Nutzung von Steinkohle sanken hingegen um 5,1 Millionen Tonnen. Für den Anstieg des Mineralöls machen die Denkfabriken allein den höheren Verbrauch von Benzin, Diesel und Kerosin verantwortlich. Der Absatz von Heizöl hingegen sei im ersten Halbjahr sogar leicht gesunken – trotz der kälteren Witterung. Die Änderungen beim Verbrauch von Braunkohle, Steinkohle und Erdgas sind laut Agora vor allem auf die Entwicklungen am Strommarkt zurückzuführen: So hätten die Erneuerbaren Energien deutlich zugelegt, ebenso die Nutzung von Gas in Kraftwerken, insbesondere KWK-Anlagen. Dies ging zu Lasten der Steinkohle – hier wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres auch einige Steinkohlekraftwerke stillgelegt.
Jutta Maier
Quelle: BizzEnergy, 07.08.2017

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US-Navy will Strom aus Photovoltaikanlage mit 210 Megawatt Leistung beziehen

von pm-energy

24. August 2015 | erstellt in Photovoltaik, Solarenergie, Wirtschaft

Die amerikanische Marine (Department of the Navy, DON) hat einen Stromliefervertrag mit den Versorgern Western Area Power Administration sowie Sempra US Gas & Power für den Bezug von Solarstrom aus einem neu zu bauenden 210 Megawatt leistenden »Mesquite Solar 3« genannten Photovoltaikkraftwerk geschlossen.  

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Forschung: »Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom«

von pm-energy

20. Juni 2015 | erstellt in Energiewende, Solarenergie, Wärmeenergie, Windenergie

Damit die Verbraucher zuverlässig mit Strom versorgt werden können, müssen Frequenz und Spannung im Netz stabil bleiben.  

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Gabriel: Novelle des Marktanreizprogramms setzt neue Impulse für Energiewende im Wärmemarkt

von pm-energy

14. März 2015 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Wärmeenergie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 11.03.2015 die Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) vorgelegt.  

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pm-energy – Partner von Kaco

von pm-energy

1. März 2015 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Kaco, Kosten senken, Photovoltaik, Solarenergie

Grüner Tee statt graue Suppe: Eigenverbrauch von Solarstrom mit Priwatt

Als Besitzer einer Photovoltaikanlage produzieren Sie Strom – umweltfreundlich und viel günstiger als Strom aus dem Netz. Warum also weiterhin Ihren ganzen Strom aus dem Netz beziehen?  

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Ohne Energiewende würde Strom heute genauso viel kosten

von pm-energy

11. Februar 2015 | erstellt in Energiewende, Studie

Die Energiewende hat in Deutschland bei vielen Verbrauchern keinen guten Ruf. Immerhin kostet die Kilowattstunde (kWh) Strom heute etwa doppelt so viel wie vor 20 Jahren und rund die Hälfte mehr als noch vor zehn Jahren. -

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Irena: Preise für Solarmodule sanken seit 2009 um 75 Prozent

von pm-energy

28. Januar 2015 | erstellt in Energiewende, Kosten senken, Photovoltaik, Solarenergie

Nach Angaben der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (International Renewable Energy Agency, Irena) sind die Preise für Solarmodule zwischen 2009 und 2014 um rund 75 Prozent gefallen.  

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Eurosolar: EEG 2014 hat Energiewende »ausgebremst«

von pm-energy

17. Januar 2015 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien

Die deutsche Sektion der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar zieht eine kritische Bilanz des Jahres 2014 und widerspricht hierbei explizit einer am 07. Januar 2015 veröffentlichten Analyse der Agora Energiewende.  

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Frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2015!

von pm-energy

22. Dezember 2014 | erstellt in Energiewende, pm-energy

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir wollen dies zum Anlass nehmen, uns bei Kunden und Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit zu bedanken.  

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Dezentrale Energieerzeugung beschert konventionellen Energieversorgern Milliardenverluste

von pm-energy

10. Dezember 2014 | erstellt in Energiewende

Das stete Wachstum von dezentralen Energieerzeugungsanlagen sowie die zunehmende Energieeffizienz verursachen Energieversorgern nicht nur Probleme, sondern in den nächsten zehn Jahren auch gehörige Einkommensverluste in Höhe von 18 Milliarden bis 48 Milliarden Dollar (15 bis 39 Milliarden Euro) in den USA sowie 39 Milliarden bis 61 Milliarden Euro in Europa.  

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