Neuigkeiten mit dem Thema:: Erneuerbare Energien

Marktstammdatenregister – PV Anlagen online anmelden

von pm-energy

31. Januar 2019 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, Politik

31.01.2019

Zum 31. Januar 2019 geht das Marktstammdatenregister online. Über das Portal müssen dann Photovoltaikanlagen und Speicher registriert werden.
Die Meldung erfolgt durch den Betreiber oder eine bevollmächtigte Person, spätestens einen Monat nachdem die Anlage ans Netz geht oder erweitert wurde. Bereits gemeldete Anlagen werden aufgrund der Bestimmungen der DSGVO nicht in das MaStR übernommen. Eine Neuanmeldung innerhalb Zweijahresfrist ist erforderlich. Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen sich in einem ersten Schritt zwingend persönlich registrieren. Dann können sie z. B. ihrem Installateur eine Vollmacht für den Eintrag der Stammdaten ausstellen. Dies geschieht, indem der Betreiber dem Bevollmächtigten die entsprechenden Rechte im Webformular zuweist. Weitere Informationen zum Marktstammdatenregister finden Sie hier.

Quelle: Newsletter Solarwatt

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Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zieht sich aus der Kohlefinanzierung zurück

von pm-energy

14. Dezember 2018 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Neuigkeiten, Wirtschaft

Die Entwicklungsbank will künfig vor allem Erneuerbare-Energien-Projekte finanzieren. Kohlebergbau und -kraftwerke sowie die Ölförderung sind künftig tabu. Zudem will das Finanzinstitut bei der Prüfung potenzieller Investitionen die volkswirtschftlichen Kosten der Treibhausgas-Emissionen berücksichtigen. Keine Kohle mehr für die Kohle: Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung beendet ihre Geschäfte mit der Kohle- und Ölindustrie. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) zieht sich aus der Kohle zurück: Das Finanzinstitut wird künftig keine Bergbau- oder Kraftwerksprojekte mehr fördern. Stattdessen wird die EBRD ihr Engagement für die erneuerbaren Energien ausbauen. Nach eigenen Angaben hat die Bank in der Vergangenheit in einige der am wenigsten energieeffizientesten, schmutzigsten Projekte der Welt investiert – das sei ein guter Grund, jetzt einen „Reinigungsprozess“ einzuleiten. Die Entscheidung ist Teil einer neuen, auf fünf Jahre angelegten Dekarbonisierungsstrategie im Energiesektor. Zudem will die EBRD in Zukunft auch nicht mehr in die Ölförderung investieren. Ausnahmen sollen hier nur für einzelne Projekte gelten, in denen die Mittel der Bank zu einer Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen führen. Im Gassektor wird sich das Finanzinstitut aber weiter engagieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Projekte dem Umstieg auf eine CO2-arme, sichere und wirtschaftliche Energieversorgung dienen. Mit Beginn kommenden Jahres wird die EBRD zudem bei der wirtschaftlichen Prüfung potenzieller Investitionsobjekte mit hohem Treibhausgas-Ausstoß auch externe Faktoren wie die volkswirtschaftlichen Kosten der klimaschädlichen Emissionen berücksichtigen. „Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und die Luftqualität zu verbessern, sind dringende und entschlossene Maßnahmen erforderlich“, sagt Nandita Parshad, EBRD-Geschäftsführerin für Energie und Natürliche Ressourcen. „Wir brauchen einen grundlegenden Wandel weg von Kohlenwasserstoffen hin zu saubereren Energiequellen. Das bedeutet die Elektrifizierung der Volkswirtschaften, einschließlich Industrie, Verkehr und Wärme – wobei der Strom überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt.“ Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wurde 1991 gegründet, um den Aufbau der Marktwirtschaft in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen. Die Anteilseigner der EBRD sind 65 Länder sowie die Europäische Union und die Europäische Investitionsbank. Heute ist die Bank in mehr als 30 Ländern aktiv, von Mitteleuropa bis Zentralasien sowie im südlichen und östlichen Mittelmeerraum. Als einzige unter den Entwicklungsbanken verfügt sie eigenen Angaben zufolge über ein politisches Mandat: Sie arbeitet nur in Ländern, die sich zu den Grundsätzen der Demokratie, des Pluralismus und der Marktwirtschaft bekennen. Quelle: www.pv-magazine.de / RALPH DIERMANN

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BEE: Kesseltausch bringt viel weniger als angenommen

von pm-energy

13. April 2018 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Politik, Studie

Der Ersatz eines alten Heizkessels durch einen modernen Brennwertkessel spart deutlich weniger Energie und CO2 als vielfach angenommen, so das zentrale Ergebnis eines BEE-Gutachtens.

„Es ist keine wirksame Klimaschutzmaßnahme, lediglich einen älteren fossil befeuerten Kessel durch einen neueren auszutauschen“, sagt Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie und Politik beim BEE. In der öffentlichen Diskussion werden häufig Einsparungen von bis zu 30% Energie und CO2 suggeriert, wenn alte Heizkessel durch neue mit Brennwerttechnik ersetzt werden.
Diese Behauptungen werden sowohl durch das vom Beratungsunternehmen Econsult erstellte Gutachten als auch durch Realbetrieb-Untersuchungen widerlegt. Dem Gutachten zu Folge variiert die Minderung stark in Abhängigkeit des zu ersetzenden Kessels; sie bewegt sich je nach Effizienz des alten Kessels zwischen zwei und 15%. Umgerechnet heißt das: Der neue Kessel stößt die gleiche Menge CO2 innerhalb von sieben Tagen aus, für die alte Kessel sechs Tage gebraucht haben. „Für das Klima macht dies am Ende keinen wirklichen Unterschied.“

Bleibt nur der Umstieg auf CO2-neutrale Heiztechnologie

Nach Einschätzung des BEE sorgt das Festhalten an fossil befeuerten Kesseln für ein hohes Lock-In-Risiko und stünde damit der Erreichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele im Wege. Es sei höchste Zeit, auf CO2-freie und CO2-neutrale Heiztechnologien wie Solarthermie, Erdwärme, Holz, Biogas und weitere Grüne Gase umzusteigen. So würde zum Beispiel ein Kombisystem mit Holzpellets und Solarthermie oder Wärmepumpe und Solarthermie eine umfassende Dekarbonisierung ermöglichen. Dabei handelt es sich um bewährte Systeme, die mit moderner Technik maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Der Gebäudesektor trägt bislang zu wenig zur Dekarbonisierung bei. Der BEE ist der Ansicht, dass die nun vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse große Relevanz haben für die Förderstrategie der Bundesregierung. „Die Arbeit der vorgesehenen Kommission im Gebäudesektor sollte ebenso wie die Umsetzung des Klimaschutzplans in ein Klimaschutzgesetz auf der Basis fundierter wissenschaftlicher Daten anstelle von Werbeversprechen basieren“, so Pfeiffer. Der BEE hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt darauf hingewiesen, dass die Förderung rein fossil betriebener Heizungen und Klimaschutz nicht zusammenpassen. Das Gutachten zum Download:

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Berlin wehrt sich gegen Erleichterungen für Eigenverbraucher

von pm-energy

29. März 2018 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Kosten senken, Neuigkeiten, Photovoltaik, Politik, Solarenergie

Die Bundesregierung will mittelständische Eigenverbraucher weiterhin mit der Sonnensteuer belegen, während sie der Großindustrie üppige Nachlässe bei der Zahlung der EEG-Umlage gewährt.
28.03.2018 11:24 -Die Bundesregierung blockiert in Brüssel Verhandlungen über eine Vereinfachung der Regelungen für den Eigenverbrauch von Solarstrom. Berlin hat Angst, dass dann die Sonnensteuer wegfallen muss.
Die Bundesregierung lehnt Erleichterungen für den Eigenverbrauch von Solarstrom ab. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine entsprechende Anfrage der Abgeordneten von B90/Grüne, Julia Verlinden, hervor. Damit blockiert auch die neue Bundesregierung nicht nur die Energiewende in Deutschland, sondern auch in Europa. Denn das Europäische Parlament hatte den Vorschlag gemacht, in der gesamten EU den Eigenverbrauch von Solarstrom zu vereinfachen. Ohne diskriminierende oder unverhältnismäßige Verfahren und Gebühren soll jeder seinen selbst produzierten Strom verbrauchen dürfen. Die Parlamentarier in Straßbourg gehen sogar noch weiter. Jeder solle seinen überschüssigen Strom sogar ohne bürokratische Hürden und Sonderkosten an Dritte über einen Stromliefervertrag verkaufen dürfen.

Regierung sieht EEG-Umlage bedroht

Berlin lehnt ein solches Ansinnen rigoros ab. „Die Bundesregierung spricht sich gegen das Verbot von Steuern, Umlagen und Abgaben aus, die nicht kostenorientiert (‚cost-reflective‘) sind“, schreibt Staatssekretär Rainer Baake im Auftrag des Bundeswirtschaftsministers. „Unter dieses Verbot könnte insbesondere die EEG-Umlage fallen. Es ist aus Sicht der Bundesregierung für die Finanzierung der Energiewende wichtig, dass jeder einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung des Gesamtsystems leistet.“ Für Verlinden ist das ein ganz klares Indiz, dass die Bundesregierung der Bürgerenergie weiter Steine in den Weg rollen will. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für die vielen engagierten Bürger, ohne die die Energiewende im Stromsektor niemals so erfolgreich gewesen wäre“, kritisiert sie die Blockadehaltung der Bundesregierung bei den Verhandlungen in Brüssel. (su) Quelle: https://www.photovoltaik.eu/gentner.dll/PL_110949_813525

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Photovoltaik und Onshore-Wind günstigste Technologien in Deutschland?

von pm-energy

26. März 2018 | erstellt in Energieeffizienz, Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Kosten senken, Photovoltaik, Windkraft

Diese Frage beantwortet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit einem deutlichen "Ja". Das zeigt die jüngste Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben jetzt die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035. "Die Kostenprognosen der Vorgängerstudien haben sich bestätigt. Die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien sinken kontinuierlich und sind kein Hindernis für eine CO₂-freie Stromerzeugung mehr. Neu errichtete Photovoltaik-Anlagen und Onshore-Windenergieanlagen an günstigen Standorten sind bereits heute günstiger als fossile Kraftwerke, und dieser Trend wird sich bis 2035 deutlich verstärken", so Projektleiter Dr. Christoph Kost. Die immer bessere Wettbewerbsposition der erneuerbaren Energien führe zu neuen Anwendungen und stark wachsenden Märkten, die nicht mehr auf Förderung angewiesen sind. Die Volllaststunden der konventionellen Kraftwerke sinken durch einen höheren Anteil der Erneuerbaren dagegen weiter, was ihre Kosten in die Höhe treibt. Hinzu kommen steigende Brennstoff- und CO2-Zertifikatspreise. "Es ist davon auszugehen, dass nicht unbedingt die günstigste konventionelle Erzeugungsform am Markt bestehen wird, um die fluktuierenden Erneuerbaren zu ergänzen, sondern diejenige, die eine hohe Flexibilität in Bezug auf Anfahr- und Abfahrvariabilität aufweisen kann, also vorzugsweise Kraftwerke basierend auf Erdgas", so Dr. Christoph Kost. PV-Anlagen am günstigsten Die Fraunhofer-Studie greift aktuelle Trends in Technologie- und Kostenentwicklungen auf, wie die Photovoltaik-Eigenstromversorgung, steigende Volllaststunden für Windenergieanlagen (WEA) und neue Finanzierungsparameter. Die Technologieentwicklungen bei der Photovoltaik führen zu starken Kostensenkungen, so dass sie unter allen Kraftwerkstypen im Mittel die kostengünstigste Technologie in Deutschland ist. Aktuell erzielen PV-Anlagen je nach Anlagentyp und Globalstrahlung – sie liegt in Deutschland zwischen 950 und 1.300 kWh/(m²a) – Stromgestehungskosten zwischen 3,71 und 11,54 €Cent/kWh. Die spezifischen Anlagenkosten liegen je nach Anlagentyp bei 600 bis 1.400 Euro/kWp. Beim Windstrom führten sinkende Anlagekosten und steigende Volllaststunden zu den niedrigen Gestehungskosten von 3,99 bis 8,23 €Cent/kWh, was sie zur zweitgünstigsten Erzeugungstechnologie macht. An guten Standorten produzieren Onshore-Windenergieanlagen zu geringeren Kosten als neue Kohle- oder Gas- und Dampfturbinenkraftwerke-Kraftwerke. Trotz höherer durchschnittlicher Volllaststunden von bis zu 4.500 Stunden/Jahr sind Offshore-Windenergieanlagen mit knapp 7,49 bis 13,79 €Cent/kWh deutlich teurer, was an den höheren Installations-, Betriebs- und Finanzierungskosten liegt (3.100 bis 4.700 Euro/kW). Für konventionelle Kraftwerke ergeben sich unter den derzeitigen Bedingungen auf dem Strommarkt mit den jeweiligen Volllaststunden sowie Brennstoff- und CO₂-Zertifikatspreisen folgende Stromgestehungskosten: 2018 errichtete Braunkohlekraftwerke können Gestehungskosten von 4,59 bis 7,98 €Cent/kWh für die gewählten Betriebsparameter (mit einem heute sehr niedrigen CO₂-Preis und stark ansteigenden CO₂-Preis) ausweisen. Es folgen große Steinkohlekraftwerke (6,27 bis 9,86 €Cent/kWh) und Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke (7,78 bis 9,96 €Cent/kWh). Gaskraftwerke sind mit 11,03 bis 21,94 €Cent/kWh deutlich teurer. Prognose bis 2035 Durch technologische Fortschritte werden PV-Freiflächenanlagen in Süddeutschland und Onshore-Windenergieanlagen an windreichen Standorten bis 2035 die durchschnittlichen Stromgestehungskosten aller fossilen Kraftwerke deutlich unterbieten. Ab 2030 fallen die Stromgestehungskosten für PV-Anlagen unter 4,7 Cent/kWh für Aufdachanlagen bzw. 2,41 €Cent/kWh für Freiflächenanlagen. Die spezifischen Anlagenkosten werden bis 2035 auf 350 bis 815 Euro/kWp sinken. Offshore-Anlagen haben noch ein starkes Kostenreduktionspotenzial und zugleich ist durch die technische Weiterentwicklung eine Steigerung der Volllaststunden zu erwarten. Bis 2035 werden sie je nach Standort und Windangebot mit 3,49 bis 10,07 €Cent/kWh vergleichbare Preise wie heutige PV-Kraftwerke erreichen. Quelle: www.haustec.de

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Kontrollbehörde lobt Sicherheitsdesign des MyReserve

von pm-energy

23. Januar 2018 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, SOLARWATT

SOLARWATT bietet Ihnen das beste Sicherheitskonzept für Heimspeicher. Bei der Prüfung für die CE-Kennzeichnung des MyReserve wurde unser  Sicherheitsdesign von der deutschen Marktüberwachungsbehörde besonders hervorgehoben. Insbesondere die Vorgehensweise, Updates über einen speziellen Stick vom Installateur aufzuspielen, wurde positiv erwähnt. MyReserve kann deshalb anders als herkömmliche Heimspeicher nicht über das Internet angegriffen und gehackt werden. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion über IT-Sicherheitslücken von Prozessoren zeigt sich, dass dieser Ansatz richtig ist. Denn alle Geräte mit Prozessoren und Interneteingang wie PCs, Smartphones oder eben Batteriespeicher sind jetzt angreifbar. Im Gegensatz dazu ist der MyReserve sicher. Quelle: Solarwatt-Newsletter

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Sturmschadenbehebung mit pm-energy GmbH

von pm-energy

22. Januar 2018 | erstellt in Erneuerbare Energien, Photovoltaik, pm-energy, Solarenergie

Eine wichtige Information für alle Besitzer von Photovoltaikanlagen:

Wir, die pm-energy GmbH bieten die Sturmschadenbehebung für Ihre PV-Anlage. Rufen Sie uns einfach unter 04322-88 901-0 an.

Sonnige Grüße,

Ihre Photovoltaikexperten

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Wie die IEA der realen Photovoltaik-Entwicklung trotzt

von pm-energy

2. Dezember 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Konventionelle Energieträger, Photovoltaik, Politik

Seit einiger Zeit macht eine Grafik die Runde. Ein niederländischer Wissenschaftler zeigt dabei auf, wie weit die reale Photovoltaik-Entwicklung weltweit und die Prognosen der Internationalen Energieagentur auseinanderklaffen. Das Thema ist nicht neu, aber alle Jahre wieder spannend. Auch die Grafik ist nicht mehr taufrisch, aber wir haben bislang nicht darüber berichtet und sie ist immer noch aktuell. Der holländische Wissenschaftler von der Universität für Technology in Eindhoven, Auke Hoekstra, hat sich die Mühe gemacht und die Vorhersagen des World Energy Outlooks (WEO) der Internationalen Energieagentur (IEA) mit den realen Entwicklungen der Photovoltaik weltweit abgeglichen. Immer wieder wird auf die falschen Annahmen der IEA verwiesen, hinter denen auch politisches Kalkül zu stecken scheint, eben um die Photovoltaik künstlich klein zu halten. Die Grafik zeigt eindrucksvoll, wie weit die IEA den realen Entwicklungen beim Photovoltaik-Zubau hinterherhinkt. Selbst die zuletzt enthaltenen deutlichen Erhöhungen der jährlich neu installierten Photovoltaik-Leistung liegen weit unter dem, was in der Realität passiert. Auch interessant zu sehen ist, dass die IEA für die Prognose der Entwicklung in den Folgejahrzehnten ebenfalls konsequent an dem Seitwärtstrend festhält. So glaubt sie noch nicht einmal daran, dass 2040 der weltweite Photovoltaik-Zubau die 100 Gigawatt erreichen wird – sondern sie schätzt ihn dann immer noch auf weniger als 80 Gigawatt. In der Realität wird die Marke von 100 Gigawatt global neu installierter Photovoltaik-Leistung bereits in diesem Jahr wohl geknackt. Und das wird bestimmt nicht das Ende der Photovoltaik-Entwicklung sein. Fazit zu dieser Grafik: Der Photovoltaik-Zubau hat sich in den vergangenen Jahren jeweils exponentiell gesteigert. Bei der IEA schreibt man stur den eigenen Ist-Zustand fort und auch für die Zukunftsprognosen schließt sie die Augen vor der realen Entwicklung, die sie seit Jahren beobachten könnte, wenn sie nur wollte. Schön wiederum, dass die Photovoltaik nicht lesen kann und ihr alle Prognosen solcher Experten egal sind. Quelle: https://www.pv-magazine.de/2017/12/01/wie-die-iea-der-realen-photovoltaik-entwicklung-trotzt/

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Solaroffensive Hamburg geht an den Start

von pm-energy

22. September 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, news, Photovoltaik, Solarenergie

Hamburg, 18. September 2017 Ein übergreifendes Bündnis forciert die Energiewende: Solaroffensive Hamburg geht an den Start Ein neues Bündnis treibt den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Hamburg voran. Im Fokus der Initiative „Solaroffensive Hamburg“ steht der Zubau von Photovoltaikanlagen zur Nutzung von Solarenergie. Bis 2020 sollen, so das erklärte Ziel, in der Hansestadt 5.000 zusätzliche Dachflächen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Hinter der Solaroffensive Hamburg steht ein breites Bündnis aus den Ökostromversorgern Greenpeace Energy, HAMBURG ENERGIE, LichtBlick und NATURSTROM sowie DZ-4, der Energiegenossenschaft ENH und weiteren Akteuren aus Handel, Handwerk, Mieter- und Verbraucherschutz sowie der Wohnungswirtschaft. Rückenwind verspricht sich die Solaroffensive Hamburg durch das neue Mieterstromgesetz, das Ende Juni vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Es ermöglicht Vermietern, Ökostrom aus eigenen Photovoltaikanlagen zu günstigen Konditionen an die Mieter liefern zu lassen. Die Vorteile: Vermieter erhalten Anreize, ihre Dachflächen mit Solarstromanlagen auszustatten, ihre Mieter direkt an der Energiewende zu beteiligen und die Energienebenkosten zu senken. Das deutschlandweite Potenzial ist groß: So schätzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dass bundesweit rund 3,8 Millionen Haushalte durch das neue Mieterstromgesetz profitieren können. Axel Gedaschko (Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.): „Die Hamburger Solaroffensive ist aus wohnungswirtschaftlicher Sicht zu begrüßen. Sie kann die Beseitigung der noch bestehenden Hemmnisse für Photovoltaikstrom von den Dächern der Mehrfamilienhäuser sehr unterstützen." Matthias Ederhof (Vorstand der Energienetz Hamburg eG): „Die Breite des Bündnisses zeigt, wie stark das Bedürfnis von Mietern und Vermietern an einem eigenen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz in Hamburg. Das Bündnis ist ein konkretes Angebot an alle Hamburger Mieter, Vermieter und Hausbesitzer, jetzt ihre Dächer mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.“ Jan-Peter Peters (Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg): „Es ist gut, dass sich neben Hauseigentümern nun auch Mieter aktiv am Ausbau der Photovoltaik beteiligen können. Rund jeder vierte Haushalt in Hamburg könnte von der Solaroffensive profitieren“ Nächste Veranstaltungen der Solaroffensive Hamburg im Rahmen der Hamburger Klimawoche: 28.9. Informationsveranstaltung des Bündnisses zu Mieterstromprojekten 30.9. & 1.10. gemeinsamer Informationsstand der Solaroffensive auf dem Themenpark beim Fernsehturm Informationen zu den Veranstaltungen unter klimawoche.de Quelle und weitere Informationen unter: solaroffensive-hamburg.de

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Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen Batteriespeicher

von pm-energy

12. September 2017 | erstellt in Energiewende, Erneuerbare Energien, Neuigkeiten, Politik, Studie

Kommunaler Großspeicher: Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen Batteriespeicher

12.09.2017 von Hagen Lang Die Versorgungsbetriebe Bordesholm bauen – mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein einen Batteriespeicher mit 12 MWh, von denen 8 MWh als Regelenergie vermarktet werden sollen, um. Mit der Übergabe des Förderbescheides in Höhe von 1,68 Millionen Euro durch Energieminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) Ende August an den Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Bordesholm (VBB), Frank Günther war das Projekt auf dem Weg, das den Versorgungsbetrieben Bordesholm den Einstieg in die Regelenergievermarktung ebnen soll. Einen finanziellen Beitrag in der Größenordnung der Landesmittel investieren die Versorgungsbetriebe selbst in den Batteriespeicher. Dieser soll auch der Grundlagenforschung dienen. »Dieses Pilotprojekt ist nicht nur ein Vorbild für andere Kommunen,  sondern auch eine wichtige Forschungsplattform für die  wissenschaftliche Arbeit an weiteren Lösungen auf der Basis  erneuerbarer Energien«, so der Landesminister. Die VBB planen den Bau eines Batteriespeichers mit einer Leistung von 8 Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von 12 Megawattstunden (MWh). Davon sollen 4,5 MW und 8 MWh als Regelenergie wirtschaftlich vermarktet werden, um Schwankungen in den Stromnetzen auszugleichen, die durch die vermehrte Einspeisung erneuerbarer Energien entstehen. »Diesen Teil des Speichers finanzieren wir komplett selbst und rechnen dadurch ab 2018 mit einer Umsatzsteigerung von knapp zehn Prozent auf etwa 17 Millionen. Euro«, sagte VBB-Geschäftsführer Günther. Die hundertprozentige Tochter der Gemeinde Bordesholm rechnet durch dieses Entwicklungsprojekt bis zum Jahr 2023 mit der Schaffung von drei neuen Arbeitsplätzen. Die Projektergebnisse stehen nach Abschluss des Förderprojektes Forschungseinrichtungen als Datenquelle für weitere Untersuchungen zur Verfügung. Quelle: http://www.smarterworld.de/smart-power/batterien/artikel/145509/?cid=NL

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...immer wieder neue Mitarbeiter*innen.

Derzeit: